Portal für Politikwissenschaft

Otto von Habsburg

Walburga Douglas / Stephan Baier (Hrsg.)

Otto von Habsburg. Ein souveräner Europäer. Festschrift zum 85. Geburtstag

München: Amalthea 1997; 280 S.; 48,- DM; ISBN 3-85002-402-4
Von Habsburg, Kronprinz von Österreich und Ungarn, ältester Sohn Karls I., des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, "Chef" (10) der einige hundert Mitglieder umfassenden Familie Habsburg, wird in dieser Festschrift von zahlreichen Weggefährten, prominenten Politikern aus mehreren Ländern, Familienmitgliedern, Freunden und Mitarbeitern geehrt. Zu Wort melden sich beispielsweise sein ältester Sohn, der das Erbe seines Vaters antreten wird, seine Tochter Walburga, die das Buch gemeinsam mit Baier, einem engen politischen Mitarbeiter von Habsburgs, herausgegeben hat. Besonderen Raum nehmen die Huldigungen seiner Mitstreiter und Mitstreiterinnen im Europäischen Parlament ein, dem er seit 1979 angehört und wo er sich - wie auch in seiner Eigenschaft als internationaler Präsident der Paneuropa-Union - für die Vereinigung ganz Europas einsetzt. Inhalt: Souverän, auch ohne Krone: Karl Habsburg-Lothringen: Das Erbe (15-27); Edmund Stoiber: Impulse aus Bayern für Europa (28-32); Alois Mock: Ein Vorbild an Glaubwürdigkeit (33-37); Erich Feigl: Otto von Österreich (38-65); Gyula Horn: Der Fürsprecher Ungarns (66-71); Georg von Habsburg: Otte Bácsi (72-78); Milsav Jezic: Der Freund Kroatiens (79-84); Bernhard Brantl: Der Bürger Bayerns (85-90); Michl Ebner: Der Anwalt der Volksgruppen (91-98); Franz Neubauer: Ein Kämpfer für die sudetendeutsche Sache (99-104); Marcus de Noronha da Costa: Der Weltbürger (105-113); König Hassan II. von Marokko: Das Wesen einer langen Freundschaft (114-115). Auf sicheren Fundamenten: France Bucar: Der Freiheitskämpfer (119-124); Rudolf Kucera: Von Sinn und Wesen der Freiheit (125-128); Aszrik Várszegi: Ein Portrait aus christlicher Sicht (129-134); Stephan Baier: Alles von Gottes Gnade (135-145); Bernd Posselt: Eine Vision, die jeder teilen kann (146-155); Dirk-Hermann Voß: Der Revolutionär (156-161); Erik von Kuehnelt-Leddihn: Kronprinz und Europäer (162-170). Europäer aus Berufung und Leidenschaft: Helmut Kohl: Der Paneuropäer (173-178); Knut Abraham: Seine Idee heißt Paneuropa (179-187); Theo Waigel: Der Politiker (188-194); Ingo Friedrich: Wie der Zeiger eines Kompasses (195-199); Siegbert Alber: Das Phänomen des Parlaments (200-205); Eva Eleonora Demmerle: Der Abgeordnete (206-212); Bernhard Friedmann: Mit Herzblut für die Osterweiterung (213-218); Ursula Schleicher: Europäer durch und durch (219-228). Mehr als ein Politiker: Herbert Fleissner: Der Schriftsteller und Autor (231-233); Wolfgang Stock: Der Publizist und Redner (234-239); Maurice Druon: Monsieur von Habsburg (240-243); Thomas Chaimowicz: Mehr als ein Akademiker (244-255); Severin Meister: Mein Großvater (256-260); Regina von Habsburg / Walburga Douglas: Der Mensch Otto von Habsburg (261-268).
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1 | 1.3 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Walburga Douglas / Stephan Baier (Hrsg.): Otto von Habsburg. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/4250-otto-von-habsburg_5989, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 5989 Rezension drucken

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