/ 03.06.2013
Susanne Benöhr (Hrsg.)
Still Black - Still Strong. Überlebende des US-Kriegs gegen Schwarze Revolutionäre. Dhoruba Bin Wahad, Mumia Abu-Jamal, Assata Shakur
Bonn: Pahl-Rugenstein 1999; 231 S.; hardc., 26,90 DM; ISBN 3-89144-236-XEin Vorwort zu diesem Band hat der als "Gefangener aus der RAF" (8) apostrophierte Christian Klar schreiben können, und im Vorwort von Mumia Abu-Jamal heißt es: "Die Texte sind eine nachträgliche Erwiderung auf den Arm des Gesetzes der Sklaventreiberpeitsche, der Käfige, der Fußfesseln; ein Gesetz, das definiert hat, was Amerika für einige seiner dunkleren Einwohner bedeutet - für die sogenannten Staatsbürger, die de facto Gefangene sind." (9) Damit ist der Tenor gesetzt, und die nachfolgenden Texte enttäuschen die Erwartungen nicht. In einer Reihe von Interviews und Dokumenten analysieren die drei Protagonisten das, was sie als den Feldzug der scheindemokratischen USA gegen die Black Panthers betrachten. Parallelen zu Deutschland (69 ff.) werden reichlich gezogen, denn auch hier gebe es politische Gefangene - womit die RAF-Terroristen gemeint sind. Und so weiter, und so weiter.
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.64
Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Susanne Benöhr (Hrsg.): Still Black - Still Strong. Bonn: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3384-still-black---still-strong_4456, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 4456
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Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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