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/ 22.06.2013

Identity and Integration in Europe

Yvonne Hapke

Identity and Integration in Europe. Personal Security and the Ties of Migrants and Majoritiy Populations to their Country

München: Martin Meidenbauer Verlag 2009; 407 S.; 84,90 €; ISBN 978-3-89975-978-5
Diss. – Was bedeutet Immigration für die persönliche Identität? Mit welcher Erwartungshaltung der Mehrheitsgesellschaft ist der Immigrant konfrontiert? Zur Beantwortung dieser Fragen entwickelt die Autorin ein Konzept, in dem das individuelle Gefühl der Sicherheit im Vordergrund steht. Es wird vor allem als Ausdruck der mentalen Stabilität und Flexibilität des Einzelnen definiert. Der umfangreichen Analyse der persönlichen Perspektive stellt sie die Rolle der aufnehmenden Gesellschaft bei ...
Yvonne Hapke

Identity and Integration in Europe. Personal Security and the Ties of Migrants and Majoritiy Populations to their Country

München: Martin Meidenbauer Verlag 2009; 407 S.; 84,90 €; ISBN 978-3-89975-978-5
Diss. – Was bedeutet Immigration für die persönliche Identität? Mit welcher Erwartungshaltung der Mehrheitsgesellschaft ist der Immigrant konfrontiert? Zur Beantwortung dieser Fragen entwickelt die Autorin ein Konzept, in dem das individuelle Gefühl der Sicherheit im Vordergrund steht. Es wird vor allem als Ausdruck der mentalen Stabilität und Flexibilität des Einzelnen definiert. Der umfangreichen Analyse der persönlichen Perspektive stellt sie die Rolle der aufnehmenden Gesellschaft bei der Integration von Immigranten gegenüber, die u. a. durch deren Selbstverständnis als ethnische Einheit geprägt ist. Grundsätzlich wird die Integration als Summe der Anpassungen an die Mehrheitsgesellschaft, die der Einzelne zu leisten hat, verstanden. In ihrer quantitativen Analyse bezieht die Autorin sich auf den European Social Survey der Jahre 2002 und 2003. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Integration am besten durch die Reduktion ethnischer Barrieren und durch die Stärkung der vielseitigen Identität der Individuen gedient ist. Menschen würden dadurch ermutigt, Kontakte zu anderen gesellschaftlichen Gruppen aufzunehmen und sich zu engagieren. Hapke betont die Notwendigkeit, Menschen eine Auslebung ihrer verschiedenen Identitäten zu ermöglichen, da so die Aufmerksamkeit von trennenden Kategorien wie Nationalität oder Ethnizität abgezogen würde. Aus diesem Grund empfiehlt sie der Politik, den durch verschiedene gesellschaftliche Rollen hervorgerufenen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Immigranten zu unterstützen – etwa in der Bildung, die, verstanden als ein Training kognitiver Fähigkeiten, die individuellen Anpassungsprozesse befördere.
Marinke Gindullis (MG)
Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.234.422.61 Empfohlene Zitierweise: Marinke Gindullis, Rezension zu: Yvonne Hapke: Identity and Integration in Europe. München: 2009, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/32838-identity-and-integration-in-europe_39218, veröffentlicht am 09.11.2010. Buch-Nr.: 39218 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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