/ 20.06.2013
Das Recht auf Wasser als Verpflichtung für Staaten und nichtstaatliche Akteure
Oliver Lohse
Das Recht auf Wasser als Verpflichtung für Staaten und nichtstaatliche Akteure. Art. 11 Abs. 1, Art. 12 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
Hamburg: Verlag Dr. Kovač 2005 (Studien zum Völker- und Europarecht 14); XXVI, 452 S.; 98,- €; ISBN 3-8300-1912-2Rechtswiss. Diss. Mannheim; Gutachter: E. Riedel, P. Baumeister. – Lohse analysiert den Entstehungsprozess des Rechts auf Wasser anhand von Menschenrechtsstandards, nationalem Verfassungsrecht und der Umwandlung sozialkultureller Werte in „Recht“. Auf die Konstruktion des Rechts auf Wasser blickt er mithilfe des Konzepts der Angemessenheit und erkennt in ihm ein „neues“ Paktrecht (77). Seine Untersuchung kreist um die Fragen, wie sich das Recht auf Wasser zwischen S...
Oliver Lohse
Das Recht auf Wasser als Verpflichtung für Staaten und nichtstaatliche Akteure. Art. 11 Abs. 1, Art. 12 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
Hamburg: Verlag Dr. Kovač 2005 (Studien zum Völker- und Europarecht 14); XXVI, 452 S.; 98,- €; ISBN 3-8300-1912-2Rechtswiss. Diss. Mannheim; Gutachter: E. Riedel, P. Baumeister. – Lohse analysiert den Entstehungsprozess des Rechts auf Wasser anhand von Menschenrechtsstandards, nationalem Verfassungsrecht und der Umwandlung sozialkultureller Werte in „Recht“. Auf die Konstruktion des Rechts auf Wasser blickt er mithilfe des Konzepts der Angemessenheit und erkennt in ihm ein „neues“ Paktrecht (77). Seine Untersuchung kreist um die Fragen, wie sich das Recht auf Wasser zwischen Staatenverpflichtung und Individualrecht verhält und um die der menschenrechtlichen Verpflichtung nichtstaatlicher Akteure (Sonderorganisationen der Vereinten Nationen, Weltbank, Welthandelsorganisation und transnationale Unternehmen). Am Beispiel von Malawi, Marokko und Südafrika wird schließlich der Grad der Verwirklichung des Rechts auf Wasser in Entwicklungsländern untersucht. Ein Ergebnis lautet, dass das Recht auf Wasser Bestandteil des kollektiven Wertesystems des internationalen Menschenrechtsschutzes sei.
Christiane J. Fröhlich (CJF)
Dr., Soziologie mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg.
Rubrizierung: 4.45
Empfohlene Zitierweise: Christiane J. Fröhlich, Rezension zu: Oliver Lohse: Das Recht auf Wasser als Verpflichtung für Staaten und nichtstaatliche Akteure. Hamburg: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24958-das-recht-auf-wasser-als-verpflichtung-fuer-staaten-und-nichtstaatliche-akteure_28853, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28853
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Dr., Soziologie mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg.
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