/ 20.06.2013
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)
Schuldenmonitor. Von der Haushaltsnotlage zur Nachhaltigkeit
Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung 2008; 168 S.; brosch., 25,- €; ISBN 978-3-89204-892-3Trotz der zwischenzeitlichen Phase einer konjunkturellen Erholung sei die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte weiterhin dringend geboten, denn die eigentlichen finanzpolitischen Herausforderungen stünden Deutschland aufgrund der künftigen demografischen Entwicklung erst noch bevor, heißt es im Vorwort dieses Schuldenmonitors. Im Mittelpunkt steht eine ausführliche Berechnung des Konsolidierungsbedarfs der Haushalte und ihrer Tragfähigkeit in allen 16 Bundesländern auf der Grundlage von Daten des Jahres 2005. Eine erste Bewertung wurde zwei Jahre zuvor vorgenommen, sodass nun auch Vergleichsanalysen vorliegen, die für einzelne Bundesländer erste Konsolidierungserfolge sichtbar machen. An diese Berechnungen von Hauptmeier und Kalb schließen sich zwei Beiträge an, die die Notwendigkeit der Konsolidierung weiter unterstreichen: Erstens setzt sich Petersen kritisch mit den Argumenten von Verschuldungsbefürwortern auseinander und zweitens skizzieren Wintermann und Scheller Lösungsstrategien, die einen Policy-Mix aus der Kürzung von Ausgaben einerseits und der Stärkung der Einnahmenseite andererseits vorsehen.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.343 | 2.3
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Schuldenmonitor. Gütersloh: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21843-schuldenmonitor_31894, veröffentlicht am 09.04.2008.
Buch-Nr.: 31894
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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