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/ 17.06.2013
Michael Brändle

Strategien zur Förderung politischer Parteien. Eine vergleichende Untersuchung der Parteienförderung in der Schweiz, Grossbritannien und den Niederlanden

Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Paul Haupt 2002 (Berner Studien zur Politikwissenschaft 10); XIII, 225 S.; 42,- €; ISBN 3-258-06451-2
Politikwiss. Diss. Bern; Gutachter: W. Linder, J. Steiner. - In den meisten westlichen Demokratien ist ein Trend hin zu einer stärkeren Regulierung der Parteienfinanzierung zu beobachten. Parteien und ihre Arbeit werden staatlich subventioniert. Im Gegenzug haben diese gegenüber der Öffentlichkeit Rechenschaft über ihre Finanzen und deren Herkunft abzulegen. Der Verfasser untersucht den inhärenten Widerspruch zwischen öffentlichem Interesse an einem freien und fairen Parteienwettbewerb und dem Eigeninteresse der Parteien an einer starken Position im Wettstreit um die politische Macht. Dass die Parteien zumindest indirekt selbst die rechtlichen Grenzen der Parteienfinanzierung festlegen, trägt zur Verschärfung des Widerspruchs bei. Brändle fragt nach internationalen Tendenzen und zeigt in drei Fallstudien die Bandbreite unterschiedlicher Lösungsansätze auf. Dabei fragt er, ob der Trend zur Verregelung auch jene Länder erreichen wird, in denen heute noch offenere Systeme der Parteienfinanzierung existieren.
Christoph Emminghaus (CEM)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.222.52.61 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Michael Brändle: Strategien zur Förderung politischer Parteien. Bern/Stuttgart/Wien: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16991-strategien-zur-foerderung-politischer-parteien_19512, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 19512 Rezension drucken
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