Quinn Slobodian und Ben Tarnoff: Muskismus. Aufstieg und Herrschaft eines Technoking
Wie wurde aus einem Tech-Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der libertären Rechten? Quinn Slobodian und Ben Tarnoff zeichnen den Aufstieg des „Technokings“ Elon Musk nach und zeigen, wie sich Technologie, politische Macht und antidemokratisches Denken im Muskismus verbinden. Ein gelungenes Buch, das hilft, die „techno-ideologischen Tendenzen“ der Gegenwart zu verstehen, lobt Julia Egenhoff.
Eine Rezension von Julia Egenhoff
In seinem 1651 erschienenen „Leviathan“ bezeichnete Thomas Hobbes den staatlichen Souverän anlehnend an die biblische Mythologie als ein Seeungeheuer, dessen Allmacht Widerstand unmöglich macht. Auf dem Titelblatt setzt sich sein Körper aus seinen Untertanen zusammen. In einer Hand hält er das Schwert und in der anderen das Zepter. Wenn es heute darum geht, die Frage nach der Souveränität im 21. Jahrhundert und dem damit verbunden soziopolitischen Ordnungssystem zu stellen, scheint sie eng mit der Allgegenwart des Digitalen verbunden zu sein. Daher ist es folgerichtig, dass Quinn Slobodian und Ben Tarnoff für das Titelbild ihres Buches „Muskismus. Aufstieg und Herrschaft eines Technoking“ Elon Musk mithilfe des KI-Assistenten Grok als Leviathan des postdigitalen Zeitalters darstellen ließen. Als Personifikation einer anbahnenden technokratischen Souveränität hat Musk nicht nur eine SpaceX-Rakete in der Hand, sondern ist als Mensch-Maschine durch einen Neuralink an das Internet angeschlossen. Sein Körper besteht aus verschiedenen Tesla-Modellen. Hinter der quasi-feudalen Darstellung steckt die grundlegende Frage nach dem „Betriebssystem des 21. Jahrhunderts“ (8) und der damit verbundenen Ordnungsmacht. Ist die Digitalisierung der Gesellschaft „notwendigerweise“ mit Auslagerung von staatlichen Handlungskompetenzen an privatwirtschaftliche Unternehmer*innen des Silicon Valley verbunden? Und welche Gestaltungsmacht hat Big-Tech nicht nur bezüglich der wirtschaftlichen Produktionsweise, sondern auch der allgemeinen Gesellschaftsstruktur?
Methode und Aufbau
Quinn Slobodian und Ben Tarnoff gehen diesen Fragen durch eine historisch-kritische Untersuchung von Elon Musks Werdegang nach. Es geht ihnen nicht um eine psychologische Studie, sondern um die Frage: „Wofür ist Musk ein Symptom?“ (7). Ziel ist es, aus Musks Praxis einen „neuen Commonsense“ analog zum Fordismus zu erschließen, der als „Betriebssystem für das 21. Jahrhundert“ (8) fungiert und Musk selbst erklärbar macht. Vermieden wird allerdings eine Gleichsetzung von Individuum und Struktur. Stattdessen fungiert Elon Musk als illustrativer Knotenpunkt, durch den sich die gegenwärtigen techno-ideologischen Tendenzen in ihrem spezifischen sozio-historischen Kontext illustrieren lassen sollen. „Den Muskismus findet man in der Rückkopplungsschleife zwischen dem Mann und dem Augenblick. Um zu verstehen, was für eine Weltmacht er errichten will, müssen wir die Welt verstehen, die Musk hervorgebracht hat“ (13). Dieses Vorgehen setzt allerdings eine empirisch nachweisliche Repräsentativität von Musks Leben und Werk voraus, die das Buch noch zu erweisen hätte: Sowohl branchenspezifisch als auch branchenübergreifend müsste schlüssig aufgezeigt werden können, dass die von den Autoren herausgearbeiteten Säulen des sogenannten „Muskismus“ tatsächlich eine gesamtgesellschaftliche, transnationale Produktions- und Lebensweise beschreiben. Demnach muss der „Muskismus“ zunächst als Arbeitshypothese dienen, die zumindest, wie im Folgenden noch ausgeführt wird, in der Argumentation von Slobodian und Tarnoff durchaus an Plausibilität gewinnt.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile mit jeweils vier Unterkapiteln. Der erste Teil des Buches, „Foundation“, widmet sich der „Entwicklung des Muskismus in vier prägenden Phasen von Musks Leben“ (18) und beschreibt anhand dieser die Säulen des Muskismus. In den ersten zwei Kapiteln wird sowohl Musks Jugend in Südafrika in den 1970er- und 1980er-Jahren als auch der Beginn seiner Karriere während des Dotcom-Booms der 1990er-Jahre geschildert. Anschließend an das Platzen der Dotcom-Blase um das Jahr 2000 analysiert das dritte Kapitel die Gründung und den Aufstieg von SpaceX und das vierte Kapitel widmet sich schließlich Tesla, dessen Leitung er 2008 nach jahrelangen Investments übernahm. Der zweite Teil, „Cyborg“, beleuchtet Musks gegenwärtige transhumanistische Ambitionen. Hierbei spielen auch das von ihm 2016 gegründete Unternehmen Neuralink sowie die Übernahme von X (ehemals Twitter) eine entscheidende Rolle. In diesem Rahmen wird schließlich im letzten Kapitel sein Wirken als privatwirtschaftlicher Akteur mit quasi-gouvernementalen Handlungsspielräumen unter der Trump Administration in dem Department of Government Efficiency (DOGE) analysiert. Am Schluss des Buches werden vier Zukunftsvisionen entworfen, die unterschiedliche Kernideologien des „Muskismus“ aufgreifen.
Festungsfuturismus
Der erste Teil „Foundation“ beginnt mit Musks Kindheit in Pretoria, das zu diesem Zeitpunkt Verwaltungszentrum des Apartheidstaates Südafrika war. Inszeniert wird er „als schüchterner Sonderling“ (26), der dem rohen „Männlichkeitswahn“ (26) der vorherrschenden anti-intellektuellen Kultur nicht entspricht und somit, sozial isoliert, seine Zeit in der Bibliothek verbringt. Schließlich, der Provinzialität seiner Heimat müde geworden, entdeckt Musk den Computer als „Tor zur Welt“ (26). Als sein Vater ihm einen Commodore VIC-20 kauft, erschließt Musk sich die Programmiersprache BASIC in drei Tagen. Schließlich entflieht er dem drohenden Kriegsdienst und wandert in die Heimat seiner Mutter, Kanada, aus, von wo aus er sich auf den Weg zum Silicon Valley macht. Die hagiografische Struktur, der dieses Narrativ folgt, entspricht dem vorherrschenden kulturellen Template des genialen Silicon Valley-Visionärs. Gleich einer klassischen Heldenerzählung errettet sich Musk aus der Isolation der provinziellen Einöde, indem er als verkanntes Genie seine Berufung erkennt und dieser folgt. Diese Schilderung von Musks Kindheit läuft Gefahr, in eine „Große-Männer-Teleologie“ zu kippen. Als eine klassische biografische Inszenierung von Big-Tech-Persönlichkeiten mag sie zwar repräsentativ für ein vorherrschendes Selbstverständnis sein. Sie bietet aber wenige Ansatzpunkte für einen „Muskismus“. Relevant ist jedoch, dass Musk als Kind weißer, vermögender Immigranten inmitten eines Apartheidstaates in einer weißen Enklave aufwuchs, die durch den gezielten Einsatz von Technologien aufrechterhalten wurde.
Das rassistische Segregationssystem Südafrikas war auf exzessive Datenerhebung und damit verbundene Verwaltungstechnologien angewiesen. Die angestrebte Abschirmung vor äußeren Feinden und innerem Befreiungskampf und der damit verbundene Aufbau des Staates als unabhängige Enklave war verknüpft mit techno-utopischer Imagination einer digitalen, allumfassenden Protokollierung der Bevölkerung, wie der militärischen Wehrfähigkeit und technisch-gesicherten wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Diese Dependenz zwischen rassistischer Abschottungslogik und Techno-Utopie bildet nach Slobodian und Tarnoff ein Kontinuum in Musks Denken, das sein Handeln grundlegend beeinflusst. Dieses wird von Slobodian und Tarnoff als Festungsfuturismus bezeichnet. Diese Säule des Muskismus definieren sie als Überzeugung, „dass man seine Eigenständigkeit in einer feindseligen Welt am besten mit Technologie verteidigen kann“ (22). Diese Grundannahme zeigt sich bei Musk sowohl in seiner Produktionsstrategie, indem er auf vertikale Integration setzt und sich somit von Lieferant*innen unabhängig macht als auch in seinem Unternehmensmodell. So verkaufen sowohl SpaceX als auch Tesla staatliche Souveränität in Form von infrastruktureller und elektrischer Autonomie. Von Satellitensystemen bis hin zu Solar-Panels, ermöglichen Musks Produkte ihren Kunden, sich eine technologische Festung gegenüber externen Einflüssen, seien sie nun andere Staaten oder Naturereignisse, zu errichten. Die technologische Autonomie setzt den Ingenieur als Planer und Organisator der Festung und somit als Entscheidungsträger voraus. Was bedeutet dieses Verhältnis nun für die Beziehung von Musk und Staat? Und wenn Musk repräsentativ für das Betriebssystem des 21. Jahrhundert steht: Was heißt das für das Verhältnis von Big-Tech und Demokratie?
Symbiose zwischen Staat und Unternehmen
Trotz der libertären Eigeninszenierung der Big-Tech-Persönlichkeiten argumentieren Slobodian und Tarnoff schlüssig, dass Elon Musk (und auch seine Kollegen) ein Profiteur der staatlichen Finanzierung von Infrastruktur und Forschung ist. Tatsächlich ist die symbiotische Beziehung zwischen Unternehmen und Staat eine weitere Säule des Muskismus. So zeigen die verschiedenen Projekte von Musk deutlich, wie er wesentlich von der Orientierung an Staatsinteressen und der Privatisierung zunächst des Internets und dann der Raumfahrt profitierte. „Der Staat hat das Internet entwickelt und Musk zum Millionär gemacht. Nun sei eine Chance im Weltraum die nächste mit öffentlichen Geldern finanzierte Geschäftsidee zu verwirklichen“ (61).
Anpassungsfähigkeit an die mit den Staatsinteressen einhergehenden Privatisierungsbestreben dürfen allerdings nicht als bloße Assimilation an politische Interessenlagen gesehen werden. Die Symbiose mit dem Staat folgt einer Superset-Logik, die im Buch immer wieder exemplarisch aufgezeigt wird und damit auch die Frage nach staatlicher Souveränität in den Fokus rückt. Der Begriff Superset bezeichnet eine Programmiersprache, die Merkmale einer früheren Sprache in sich aufnimmt, aber diese um neue Funktionen erweitert. Analog hierzu könnte man beispielsweise das Internet als Superset bezeichnen, das traditionelle Medien beinhaltet, aber diese gleichzeitig um die Funktion der Interaktion ergänzt. Musk geht es nach dieser Logik nicht um eine Unterordnung unter Staatsinteressen für sein eigenes Profitstreben: „Im Gegensatz dazu war Musks Konzept des Internet-Supersets eine Metapher für die Kolonisation […]“ (55).
Trotz der Dezentralisierungs-Rhetorik geht es Musk nach den Autoren nicht um die Abkehr von, sondern um eine Kolonisation des Staates, in dem dieser als Vasall von privatisierten Dienstleistungen als Voraussetzung seiner Souveränität abhängig gemacht wird. „Es ging Musk nicht einfach darum, sich der staatlichen Aufsicht zu entziehen. Er wollte sich die Befugnisse des Staates aneignen, dieselbe Privatisierungspolitik, die es Blackwater ermöglicht hatte, im Irak nach Belieben zu schalten und zu walten, stattete Musk mit Befugnissen aus, von denen private Unternehmen in der Vergangenheit nicht einmal hatten träumen können“ (82). Dies impliziert nicht nur die Aneignung und den Aufbau notwendiger Infrastruktur wie das Satelliten-Internetsystem Starlink. Ebenfalls beinhaltet es die Disruption etablierter staatlicher Institutionen, indem deren Verwaltung mithilfe digitaler Dienstleistungen zentralisiert und deren Funktionen privatwirtschaftlich substituiert werden. Dieses Vorgehen wurde unter anderem in den Initiativen von DOGE deutlich. „Das Endziel von DOGE war eine KI-Regierung. Der Staat sollte nicht länger ein Ort der Deliberation sein, sondern sich in ausführbare Programmcodes verwandeln“ (211). Diese Ausführbarkeit wäre allerdings an Musk als Programmierer und somit an seine Profitinteressen und ideologischen Überzeugungen gebunden: Der Staat als automatisierte Fabrik, die in seinem Sinne arbeitet.
Cyborg
Die geschilderten Entwicklungen lassen sich laut des zweiten Teils des Buches nicht nur als Phänomene von plattformlogischen Strategien und Fragen der gesellschaftlichen Ordnungspolitik verstehen, sondern müssen als immanenter Teil einer bereits angedeuteten kybernetischen Gouvernementalität betrachtet werden. Sowohl die schrittweise Aneignung staatlicher Funktionen durch deren Privatisierung und Übertragung auf digitale Plattformen und Hardware-Unternehmen als auch die Festungsfuturismus-Narrative folgen einer Verschiebung politischer Macht von staatlichen Institutionen hin zu datenbasierten, profit-orientierten, dezentralen und sich selbst regulierenden Steuerungsregimen. Die zunehmende Verschiebung von staatlicher zu digitaler Gouvernementalität eröffnet den analytischen Zugang zu posthumanistischen Denkfiguren, in dem die Grenze zwischen Menschen, Technik und politischer und kultureller Ordnungsgewalt zunehmend durchlässig wird. Genau an dieser Stelle setzt die letzte Säule des Muskismus, der Cyborg an. Nach Donna Haraway ist der Cyborg eine epistemologische und politische Denkfigur, die die klassischen, herrschaftssichernden Dichotomien von Natur und Kultur, sowie Mensch und Technik unterläuft. Der Cyborg ist hierbei allerdings nicht Sinnbild einer technik-affirmativen Utopie, sondern eine durchaus ambivalente Figur, die die Interdependenz von Körpern und Technologien im Kontext von bestehenden Repressionssystemen darstellt. In diesem Sinne ist auch die Figur des Cyborgs nicht unbedingt eine queer-feministische Emanzipationsfigur, sondern ein umkämpftes Terrain techno-politischer Bedeutungsproduktion.[1] Vor diesem Hintergrund lassen sich laut Slobodian und Tarnoff gegenwärtige transhumanistische Diskurse, wie sie im „Muskismus“ sichtbar werden, als Zuspitzung dieses Spannungsverhältnis von Emanzipation und Unterwerfung lesen. Der Transhumanismus der „Tech-Bros“ intendiert, gegebene Herrschaftsverhältnisse zu erhalten, und verbindet technologische Optimierungsvorstellungen der menschlichen Fähigkeiten mit eugenischen Denktraditionen. Im Gegensatz zur queer-feministischen Imagination einer techno-politischen Befreiung von tradierten Rollenzwängen und Hierarchien geht es um die Festschreibung rassistischer und patriarchaler Gewalt.
Repräsentativ dafür ist laut der beiden Autoren das von Elon Musk 2016 mitgegründete Unternehmen Neuralink, das paradigmatisch für eine Form des „Human Enhancement“ steht, in der die Grenze zwischen Menschen und Maschine systematisch reorganisiert werden soll. Wie die Autoren herausstellen, ist dieses Projekt mit Musks Angst vor einer überlegenen „Superintelligenz“ verknüpft, vor der sich der Mensch nur durch die Integration in ein kybernetisches-digitales System zu erretten vermag. Neuralink erscheint in dieser Perspektive als eine techno-solutionistische Antwort auf ein selbst erzeugtes Bedrohungsszenario. Gleichzeitig wird der Mensch zum Anschlussglied innerhalb eines steuerbaren Systems, das ihn selbst zu einem adaptierbaren Code macht. Diese Vorstellung ist allerdings nicht nur geleitet von einer auf Profitinteressen ausgerichteten Steuerungsmöglichkeit, sondern auch eingebettet in die Angst vor einer möglichen Infizierung dieses Codes durch sozial-progressive Vorstellungen. Der Erwerb von X (ehemals Twitter) durch Musk kann anhand des Buches unter anderem als der Versuch gelesen werden, das kybernetische Kollektiv, also die Gesamtheit der digital vernetzten Subjekte, ideologisch zu justieren. Slobodian und Tarnoff legen nahe, dass sich in dieser Version Elemente einer neuen technopolitischen Eugenik abzeichnen, in der Fragen nach biopolitischer Optimierung und Selektion schrittweise der Tech-Elite zufallen. Dies betrifft, wie es schließlich in den Zukunftsvisionen des Muskismus ausgeführt wird, auch geschlechtliche und demnach reproduktive Ordnungen. In Musks Rhetorik zeichnet sich bereits die Tendenz ab, wiederholt auf demografische Krisenszenarien und die Notwendigkeit von Fortpflanzung zu verweisen.
Fazit
Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Slobodian und Tarnoff illustrieren, wie das vom „Muskismus“ antizipierte kybernetische Kollektiv nicht nur die Souveränität der Tech-Elite als deren Architekten und Lenker vorsieht, sondern grundlegend tradierte Hierarchien sedimentiert. Damit verbunden entsteht eine klare Definition der In- und Outsider. Migrant*innen und rassifizierte Menschen gehören zur letzteren Gruppe. Diese Konvergenz von Nativismus und Code lässt sich exemplarisch erneut am Vorgehen von DOGE exemplifizieren. „Es war frappierend, wie Code und Nativismus konvergierten. DOGEs weitreichende Maßnahmen zur Datenintegration zielte darauf ab, dem imaginierten Einfall der importierten Migranten entgegenzuwirken, indem man Massenabschiebungen beschleunigte“ (215). Antidemokratische Ideologie, Nativismus und rassistische Segregation und die Naturalisierung eines binären Geschlechtssystems mit klassischen Rollenzuschreibungen, all das versteckt sich hinter den Säulen des Muskismus und bildet sein eigentliches Fundament.
Das Buch zeigt überzeugend, wie sich im „Muskismus“ technologische Macht, Staat und Ideologie verschränken. Seine Schwäche liegt allerdings in der starken Fokussierung auf Musk, die eine Verallgemeinerung nur bedingt trägt.
Anmerkungen:
[1] Vgl. Haraway, Donna (1985): A Manifesto for Cyborgs: Science, Technology, and Socialist Feminism in the 1980s. Socialist Review 80, S. 65–108.
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