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/ 18.06.2013
Wolfgang Klages

Politik ohne Parteien. Die Überwindung des Parteienstaates

Würzburg/Boston: Deutscher Wissenschafts-Verlag 2002 (DWV-Schriften zur Politikwissenschaft 3); 106 S.; brosch., 12,80 €; ISBN 3-935176-15-5
Das dünne Buch bietet inhaltlich kaum neue Argumente zum Thema. Klages greift den „Parteienstaat" zum Teil polemisch an. Im Wesentlichen wirft er den Parteien eine „schwindende Verankerung [...] in der Gesellschaft, unbefriedigende Ergebnisse in der Sachpolitik" (28), ihre Subventionierung durch den Steuerzahler sowie Inkompetenz der (Partei-)Politiker vor. Seine Alternativen - mehr direkte Demokratie und direkte Bürgermeisterwahlen - sind ebenfalls altbekannte Vorschläge. Aus dem Inhalt: II. Grundmauern des Parteienstaates in Deutschland III. Defekte der Politik im Parteienstaat 1. Gesellschaftlicher Abschwung der Parteien 2. Sachpolitisches Versagen der Parteien 3. Staatliche Alimentierung der Parteien 4. Schwachpunkt Parteipersonal IV. Der Souverän tritt hervor: Direktwahlen und Sachabstimmungen 1. Kommunaler Humus für die direkte Demokratie in Deutschland 2. Die Bürgermeisterämter entgleiten den Parteien 3. Abwehrmaßnahmen der Parteien in Bund und Ländern V. Den Parteienstaat durchlöchern: Optionen für die direkte Demokratie in Bund und Ländern
Dirk Burmester (DB)
Dr., Politikwissenschaftler, wiss. Angestellter der Freien und Hansestadt Hamburg.
Rubrizierung: 2.3312.325 Empfohlene Zitierweise: Dirk Burmester, Rezension zu: Wolfgang Klages: Politik ohne Parteien. Würzburg/Boston: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18413-politik-ohne-parteien_21323, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21323 Rezension drucken
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