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/ 17.06.2013
Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.)

PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich

Opladen: Leske + Budrich 2001; 548 S.; kart., 25,50 €; ISBN 3-8100-3344-8
Das schlechte Abschneiden der deutschen Schülerinnen und Schüler bei der PISA-Studie hat zu einer weitreichenden bildungspolitischen Diskussion geführt. Das Buch stellt das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der allein in der Bundesrepublik an über 50000 Schülerinnen und Schülern durchgeführten internationalen Erhebung ausführlich dar. Schwerpunkte der Studie waren die Ermittlung der Lesekompetenz, der mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenz sowie weiterer Schlüsselqualifikationen. Diese wurden zum einen in ihrem Zusammenhang untereinander, zum anderen in ihrem Zusammenhang zu sozioökonomischen Merkmalen der Jugendlichen betrachtet. Besonders bemerkenswert ist die sehr gut verständliche Sprache und das mit zahllosen Abbildungen und Grafiken anschaulich aufbereitete Datenmaterial, das es auch Nichtwissenschaftlern ermöglicht, die Entstehung der Ergebnisse nachzuvollziehen. Aus dem Inhalt: 2. Lesekompetenz: Testkonzeption und Ergebnisse; 3. Mathematische Grundbildung: Testkonzeption und Ergebnisse; 4. Naturwissenschaftliche Grundbildung: Testkonzeption und Ergebnisse; 5. Geschlechterunterschiede in Basiskompetenzen; 6. Selbstreguliertes Lernen; 7. Kooperation und Kommunikation; 8. Familiäre Lebensverhältnisse, Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb; 9. Lebens- und Lernbedingungen von Jugendlichen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.343 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.): PISA 2000. Opladen: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16630-pisa-2000_19104, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 19104 Rezension drucken
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