/ 18.06.2013
Gottfried Stiehler
Mensch und Geschichte. Studien zur Gesellschaftsdialektik
Köln: PapyRossa Verlag 2002; 162 S.; brosch., 17,50 €; ISBN 3-89438-252-XGeschichte, deren Zielpunkt, so der Autor, die Verwirklichung eines allseitigen Humanismus sein sollte, findet, wiewohl durch das Handeln Einzelner sich formierend, dennoch in einem Möglichkeitsraum statt, dessen Optionen und Grenzen sozial bestimmt sind. Dieses Verhältnis von Individuellem und Allgemeinem, von Persönlichem und Gesellschaftlichem auszubuchstabieren, ist das Thema der schwerpunktmäßig philosophisch ausgerichteten Arbeit.
Inhaltsübersicht: I. 1. Mensch und Geschichte. Eine Problemskizze; 2. Der Mensch ‑ Schöpfer und Geschöpf seiner Verhältnisse. II. 1. Geschichte: Gesetze, Trends, Kontingenz; 2. Möglichkeitsräume. III. 1. Sinn und Sinnleere in der Geschichte; 2. Gesellschaft ‑ ein sinngebundenes bewegliches Gefüge. IV. 1. Wege zur Freiheit; 2. Macht ‑ ein Subjekt‑Verhältnis; 3. Fortschritt zum Humanum.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.42
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Gottfried Stiehler: Mensch und Geschichte. Köln: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17812-mensch-und-geschichte_20543, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20543
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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