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/ 18.06.2013
Georg Graf

Die österreichische Rückstellungsgesetzgebung. Eine juristische Analyse

München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2003 (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich 2); 559 S.; 75,80 €; ISBN 3-486-56689-X
Der Jurist Graf unternimmt eine rechtswissenschaftliche Untersuchung der komplexen Geschichte der österreichischen Rückstellungsgesetzgebung nach 1945 und ihrer Anwendung durch die Höchstgerichte. Sie beginnt mit dem „Gesetz über die Erfassung arisierter und anderer im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Machtübernahme entzogenen Vermögenschaften" im Mai 1945 und endet vorläufig mit dem „Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen aus den österreichischen Bundesmuseen und Sammlungen" von 1998. In der Analyse geht es zum einen um die Darstellung des Inhalts der in den Gesetzen und Verordnungen niedergelegten Normen sowie deren Anwendung durch die Gerichte und Verwaltungsbehörden. Zum anderen erfolgt eine Bewertung dieser allgemeinen Normen und ihrer Anwendung beziehungsweise der Konkretisierung durch die Behörden.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.42.232.263 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Georg Graf: Die österreichische Rückstellungsgesetzgebung. München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17855-die-oesterreichische-rueckstellungsgesetzgebung_20594, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20594 Rezension drucken
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