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/ 17.06.2013
Christoph Guwang

Die konstitutive Autopoiesis sozialer Kommunikation

Aachen: Shaker Verlag 2000 (Berichte aus der Philosophie); 160 S.; 48,06 €; ISBN 3-8265-7258-0
Philosoph. Diss. Konstanz. - Eines der Kernprobleme der Luhmann'schen Systemtheorie - so der Ansatz des Autors - ist die Trennschärfe der Unterscheidung von sozialem und psychischem System. Die Arbeit zielt darauf ab, die Luhmann'sche Konzeption um ein neues Autopoiesisparadigma zu erweitern und zu ergänzen, um darüber beide Begriffe neu definieren zu können. Sein Modell der "konstitutiven Autopoiesis" basiert dabei u. a. auf der Medium/Form-Unterscheidung nach Heider sowie Konzepten von Searle. Inhaltsübersicht: 1. Kommunikation als Basiskategorie des Autopoiesisbegriffs; 2. Medium und Form; 3. Die Differenzparadoxie bei Luhmann; 4. Sprechakte; 5. Konstitutive und regulative Autopoiesis; 6. Die Paradoxie des Fernsehens.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.46 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Christoph Guwang: Die konstitutive Autopoiesis sozialer Kommunikation Aachen: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15468-die-konstitutive-autopoiesis-sozialer-kommunikation_17616, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17616 Rezension drucken
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