/ 17.06.2013
Felix Keller
Archäologie der Meinungsforschung. Mathematik und die Erzählbarkeit des Politischen
Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH 2001; 392 S.; brosch., 34,- €; ISBN 3-89669-981-4Sozialwiss. Diss. Zürich; Gutachter: V. Bornschier, P.-U. Merz-Benz. - Die beinahe unüberschaubare Vielzahl und den steigenden Einfluss von Meinungsumfragen nimmt Keller zum Anlass, einmal hinter die Kulissen der Institution Meinungsforschung zu blicken. Einer kurzen Geschichte der Meinungsforschung folgt nicht etwa eine Kritik konkreter Methoden der empirischen Sozialforschung. Vielmehr setzt sich der Autor mit dem Prozess der Wissensschaffung selbst auseinander und letztlich damit, inwieweit Wunsch und Wirklichkeit bei der Erzählbarkeit der sozialen Welt mit den Mitteln der Meinungsforschung auseinander klaffen. Diese interessante Reflexion der Grundlagen der Meinungsforschung ist keine leichte Kost, die durch die sehr umständliche Ausdrucksweise des Autors zusätzlich erschwert wird.
Andreas Hallermann (AH)
Dr., Politikwissenschaftler, Referent im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt.
Rubrizierung: 1.2 | 5.2
Empfohlene Zitierweise: Andreas Hallermann, Rezension zu: Felix Keller: Archäologie der Meinungsforschung. Konstanz: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15856-archaeologie-der-meinungsforschung_18100, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18100
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Dr., Politikwissenschaftler, Referent im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt.
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