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/ 03.06.2013
Klemens Ludwig (Hrsg.)

Osttimor - Der zwanzigjährige Krieg. Mit einem Porträt der Friedensnobelpreisträger José Ramos Horta und Bischof Belo

Reinbek: Rowohlt 1996; 157 S.; 12,50 DM; ISBN 3-499-22207-8
Die zwanzigjährige Unterdrückung der Menschen in Osttimor wurde über lange Jahre hinweg von der Weltöffentlichkeit mehr oder weniger ignoriert. Erst durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an José Ramos Horta und Bischof Belo im vergangenen Jahr wurde der schmutzige Krieg der indonesischen Machthaber gegen Osttimor wieder für kurze Zeit in den Blickpunkt der Medien gerückt. Mit dem Band wird beabsichtigt, daß der Konflikt in Osttimor nicht wieder in Vergessenheit gerät. Inhalt: José Ramos Horta: Perspektiven für ein unabhängiges Osttimor (11-16); Klemens Ludwig: Zwei ungleiche Weggefährten. Porträt der Nobelpreisträger Bischof Carlos Felipe Ximenes Belo und José Ramos Horta (17-33); Klemens Ludwig: Ein planmäßiger Völkermord. Das Schicksal Osttimors nach dem Ende der Kolonialzeit (33-59); Monika Schlicher: "Die Soldaten nehmen ihnen jegliche Würde". Gewalt gegen Frauen als Mittel der Kriegführung (60-67); Klemens Ludwig: Das Land des schlafenden Krokodils. Kultur, Mythologie und Alltag (68-81); Monika Schlicher: Von der Schwierigkeit, Verantwortung einzuklagen. Die internationale Wahrnehmung des Konflikts (82-107); Rolf Weiß: "Der spitze Stein im Schuh". Der Osttimor-Konflikt und die wachsende Demokratiebewegung in Indonesien (108-127); Rainer Kahrs: Die Habibie-Connection. Subventionen rund um die Welt: Deutsche Rüstungsgeschäfte mit Indonesien (128-148).
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.684.414.214.42 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Klemens Ludwig (Hrsg.): Osttimor - Der zwanzigjährige Krieg. Reinbek: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2846-osttimor---der-zwanzigjaehrige-krieg_3751, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 3751 Rezension drucken
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