Wer sich in den letzten Jahren mit den Krisen der Gegenwart beschäftigt hat, wird um eine Vokabel kaum herumgekommen sein: „Postliberalismus“. Um diesen Begriff ist ein regelrechter Hype ausgebrochen, der von den Universitäten bis zum amerikanischen Vizepräsidenten J. D. Vance reicht. Die Politikwissenschaftler Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann haben einen Sammelband herausgegeben, in dem hochkarätige Wissenschaftler*innen kontrovers diskutieren, ob der Liberalismus noch zu retten ist oder die Zukunft den Postliberalen gehört.