/ 04.06.2013
Fernando Rosas (Hrsg.)
Vom Ständestaat zur Demokratie. Portugal im zwanzigsten Jahrhundert
München: R. Oldenbourg Verlag 1997 (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 75); 136 S.; 35,- DM; ISBN 3-486-64575-7"Der vorliegende Band versammelt, erstmals in deutscher Sprache, Untersuchungen portugiesischer Historiker, Wirtschaftswissenschaftler und Politologen zu verschiedenen Aspekten des Salazarismus und des Übergangs zur Demokratie in Portugal nach dem Staatsstreich der Militärs vom 25. April 1974. Für die portugiesischen Zeithistoriker ist diese Möglichkeit, sich an die Kollegen und das Publikum in Deutschland wenden zu können, von besonderer Bedeutung, wurden doch während der Diktatur von 1926 bis 1974 Studien über Portugals Geschichte im 20. Jahrhundert systematisch blockiert." (7)
Inhalt: António Costa Pinto: Der Zusammenbruch der portugiesischen Demokratie in der Zwischenkriegszeit (13-35); Fernando Rosas: Salazarismus oder die Kunst des Überdauerns (37-48); Manuel Braga da Cruz: Der Estado Novo und die katholische Kirche (49-63); José Maria Brandao de Brito: Die wirtschaftliche Entwicklung des Estado Novo (65-74); Valentim Alexandre: Der Estado Novo und das Kolonialreich (75-87); António Reis: Revolution und Demokratisierung (89-105); José Medeiros Ferreira: Das Ende der afrikanischen Frage (107-121); Emanuel Leao: Portugals wirtschaftliche Entwicklung in der Demokratie (123-129).
Petra Beckmann-Schulz (Bm)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.61 | 2.1 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Petra Beckmann-Schulz, Rezension zu: Fernando Rosas (Hrsg.): Vom Ständestaat zur Demokratie. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6143-vom-staendestaat-zur-demokratie_8356, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 8356
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Dr., Politikwissenschaftlerin.
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