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/ 20.06.2013
Martin Jürgens

Staat und Reich bei Ernst Rudolf Huber. Sein Leben und Werk bis 1945 aus rechtsgeschichtlicher Sicht

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005 (Rechtshistorische Reihe 306); XIV, 327 S.; kart., 56,50 €; ISBN 3-631-53322-5
Rechtswiss. Diss. Heidelberg; Gutachter: K.-P. Schroeder, U. Hufeld. – In diesem Buch wird das Lebenswerk Ernst Rudolf Hubers gewürdigt. Der Autor resümiert: „Darüber hinaus hat Huber nach 1945 nicht nur den Willen gezeigt, zurück auf einen juristischen Lehrstuhl zu gelangen, sondern er strebte auch nach einer Umkehr seines Denkens. Huber schloss nachträglich den Frieden mit der Demokratie, den er durch die leidvollen Erfahrungen in der Weimarer Republik verloren zu haben glaubte.“ (284) Dies mag so sein, aber Jürgens bleibt den Nachweis schon im Ansatz schuldig, denn er schreibt zu Recht in seiner Einleitung: „Zunächst schließt die Arbeit mit dem Jahr 1945, der einschneidenden Zäsur in Hubers Gelehrtenleben.“ (1) Auch ist der Umgang mit der von ihm benutzten Sekundärliteratur zum Teil eigenwillig: So gibt er z. B. Boldt, Grothe, Norpoth, Rüthers, Sontheimer, Stolleis und Walkenhaus als seine Quelle an, verschleiert aber, inwieweit es sich um Zitate handelt.
Heinz-Werner Höffken (HÖ)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 5.465.412.21 Empfohlene Zitierweise: Heinz-Werner Höffken, Rezension zu: Martin Jürgens: Staat und Reich bei Ernst Rudolf Huber. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24086-staat-und-reich-bei-ernst-rudolf-huber_27737, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 27737 Rezension drucken
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