/ 05.06.2013
Gustav Radbruch
Reichstagsreden. Bearbeitet von Volkmar Schöneburg
Heidelberg: C. F. Müller Verlag 1998 (Gustav Radbruch Gesamtausgabe 19); X, 232 S.; geb., 34,- DM; ISBN 3-8114-6698-4Dieser Band markiert den nächst dem Register letzten Abschnitt der Gesamtausgabe und steht in einem engen inhaltlichen Zusammenhang mit den Bänden 12 und 13, die die politischen Schriften Radbruchs in der Weimarer Zeit wiedergeben. Insgesamt 46 Reden, Wortmeldungen und persönliche Erklärungen Radbruchs zwischen dem 29. Juli 1920 und dem 3. Juli 1923 machen den Kern dieser Sammlung aus. In der "Einleitung" (1-21) stellt der Bearbeiter die Reden in ihren größeren historischen und vor allem rechtspolitischen Kontext, im "Editionsbericht" (145-210) informiert er umfangreich und mit vielen Details und wesentlichen Literaturhinweisen über die Personen, Anspielungen und politischen Bezüge, die in Radbruchs Reden erwähnt werden und die dem heutigen Leser nur noch zum Teil bekannt sein werden. Damit gewinnt der Band über die biographische, auf Radbruch begrenzte Bedeutung seinen Wert für jeden an der Politik und der politischen Kultur der frühen Weimarer Republik interessierten.
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.311 | 2.3
Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Gustav Radbruch: Reichstagsreden. Heidelberg: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7722-reichstagsreden_10249, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10249
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Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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