/ 05.06.2013
Andreas Hasenclever / Peter Mayer / Volker Rittberger
Regimes as Links Between States: Three Theoretical Perspectives
Tübingen: Institut für Politikwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen 1997 (Tübinger Arbeitspapiere zur internationalen Politik und Friedensforschung 29); 44 S.; 2,- DM; ISBN 3-927604-23-2Das sehr schmale Bändchen, das sicherlich als Zeitschriftenaufsatz oder Teil eines Sammelbandes eine größere Leserschaft erreicht (und verdient) hätte, ist ein Nebenprodukt eines von der DFG unterstützten Forschungsprojekts. Die Autoren gehen den Gründen nach, warum Regime so dauerhafte Verbindungen zwischen Staaten schaffen. Zuerst wird die besondere Natur dieser "links" diskutiert. Anschließend erläutern die Autoren zwei Erklärungsansätze für deren Dauerhaftigkeit: den rationalistischen und den soziologischen. Da beide in ihren Augen problematische Aspekte aufweisen, skizzieren die Autoren schließlich ein alternatives Modell, das sie "liberal value approach" nennen. In ihm spielen die Werteorientierungen der jeweiligen Gesellschaften, aus deren Mitte sich die Begründer und Verwalter von Regimen rekrutieren, eine zentrale Rolle.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.1
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Andreas Hasenclever / Peter Mayer / Volker Rittberger: Regimes as Links Between States: Three Theoretical Perspectives Tübingen: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7284-regimes-as-links-between-states-three-theoretical-perspectives_9712, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9712
Rezension drucken
M. A., Politikwissenschaftler.
CC-BY-NC-SA