/ 11.06.2013
Michael Bordt
Platon
Freiburg i. Br./Basel/Wien: Herder 1999 (Herder Spektrum 4761); 192 S.; 16,80 DM; ISBN 3-451-04761-6In seiner Einleitung stellt Bordt die Behauptung auf, daß es zwei Zugänge gebe, sich sinnvoll mit Platon zu beschäftigen: einen ideengeschichtlichen Zugang, der Platons Philosophie in ihrer Zeit anzusiedeln versucht, und einen philosophischen Zugang, der sich mit dem überzeitlichen Wahrheitsanspruch der Philosophie auseinandersetzt. Bordt entscheidet sich vor allem für den zweiten Weg. Auf diese Weise gelingt es ihm etwas von dem sichtbar werden zu lassen, was die Lektüre von Platon bis heute ausmacht: das Problembewußtsein des Gesprächspartners durch den Dialog zu schärfen.
Inhalt: 1. Platons Leben; 2. Platons Akademie in der Auseinandersetzung mit der Sophistik; 3. Platons Werke; 4. Warum Dialoge?; 5. Von der Definition zu den Ideen; 6. Die Aspekte des Guten; 7. Die Einheit der mittleren Dialoge; 8. Gibt es in den mittleren Dialogen eine Ideenlehre?; 9. Platons späte Dialoge; Literaturhinweise zum Weiterlesen.
Oliver Lembcke (OL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.31
Empfohlene Zitierweise: Oliver Lembcke, Rezension zu: Michael Bordt: Platon Freiburg i. Br./Basel/Wien: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10334-platon_12222, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12222
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Dr., Politikwissenschaftler.
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