/ 04.06.2013
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung. Aufgaben und Finanzierung 1997-2001
Weinheim u. a.: Wiley-VCH 1997; 438 S.; 75,- DM; ISBN 3-527-27036-1Mit dem zehnten Band des "grauen Planes" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) soll wiederum ein Überblick über das gegeben werden, "was die DFG fördert und im Planungszeitraum zu fördern beabsichtigt" (91). Um jedoch der Gefahr periodischer Auflistungen zu entgehen, die nur noch Projektnamen und statistisches Material zusammentragen, setzt der jüngste Bericht einen anderen Schwerpunkt: "Unter bewußter Inkaufnahme von Unvollständigkeit soll nicht mehr der Versuch einer flächendeckenden Bestandsaufnahme der Grundlagenforschung in Deutschland unternommen werden, sondern es soll nur eine begrenzte Zahl von besonders wichtig erscheinenden und zukunftsträchtigen Forschungsfeldern dargestellt werden." (91) Für den Geisteswissenschaftler dürften dabei neben den eher naturwissenschaftlichen Forschungsberichten etwa in Bio- und Mikrosystemtechnik besonders die Kapitel über "Historische Anthropologie", "Transformationsforschung" und "Informations-, Kommunikations- und Multimediatechnik" interessant sein. Neben diesen Berichten findet sich im grauen Plan eine Aufstellung der Programme, Forschergruppen und Graduiertenkollegs, die die DFG fördert. Hinzu kommen generelle Aussagen zur Entwicklung der DFG-Schwerpunkte, ihrer regionalen und inhaltlichen Ausrichtung sowie ihrer Finanzierung innerhalb des deutschen Systems der Forschungsförderung.
Manuel Fröhlich (MF)
Prof. Dr., Juniorprofessur für Politikwissenschaft, Universität Jena (www.manuel-froehlich.de).
Rubrizierung: 1.1
Empfohlene Zitierweise: Manuel Fröhlich, Rezension zu: Deutsche Forschungsgemeinschaft: Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung. Weinheim u. a.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5896-perspektiven-der-forschung-und-ihrer-foerderung_7720, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 7720
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Prof. Dr., Juniorprofessur für Politikwissenschaft, Universität Jena (www.manuel-froehlich.de).
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