/ 04.06.2013
Hans Hartmut Karg
Nationalökonomie und Elitenbildung. Eine grundlegende Wirtschaftstheorie an die Adresse der nachkommunistischen Menschheit
Hamburg: Verlag Dr. Kovac 1996; 102 S.; 59,80 DM; ISBN 3-86064-434-3In diesem polemischen und schlecht redigierten Werk versucht der Autor, seine Ideen zur Lösung der aktuellen gesellschaftlichen Probleme zu entwickeln. Seine Vorstellungen einer derart neu gestalteten Welt: "Deshalb ist mit der Neubelebung der städtischen Eliten zugleich der Weg der künftigen Demokratie so zu gestalten, daß diese als nationale und mentale Wirtschaftsintention des Mittelstandes die Wirtschaftsförmigkeit begünstigt, um die vielen Halbgebildeten und Ungebildeten, die doch kaum sittliches Potential über den eigenen Küchenrand hinaus besitzen, aus ihrer angemaßten Verantwortung entlassen werden können." (45) Oder zum Thema Asylrecht: "Zwar sollen Menschen, die wirklich verfolgt werden, auch weiterhin Asylschutz erhalten. Man muß sie aber von vornherein auf den Fleiß, auf die Mitarbeit, auf Pünktlichkeit, auf Leistungsbereitschaft [...] einschwören und sie an den Unkosten ihrer Asylbewerberschaft und Asylsicherung beteiligen." (6) Das Werk ist ohne jede wissenschaftliche Relevanz.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.24 | 5.42
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Hans Hartmut Karg: Nationalökonomie und Elitenbildung. Hamburg: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6251-nationaloekonomie-und-elitenbildung_8490, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 8490
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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