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/ 20.06.2013
Gottfried Stiehler

Macht und Grenzen des Subjekts. Philosophisch-politische Essays

Köln: PapyRossa Verlag 2006 (PapyRossa Hochschulschriften 65); 153 S.; 17,- €; ISBN 978-3-89438-349-7
Der emeritierte Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität stellt die Analyse der menschlichen Subjektivität in den Mittelpunkt seines Buches. Er fragt zunächst nach den Bedingungen der Entstehung und Entwicklung menschlicher Subjektivität in den sozialen Beziehungen. Anschließend untersucht er die Funktion von Individuen und Gruppen als treibende oder hemmende Kräfte in geschichtlichen Ereignissen. Dies konkretisiert der Autor durch Fallstudien zum Hitlerfaschismus, zum „Realsozialismus“ und zur deutschen Wiedervereinigung. Abschließend thematisiert er das Verhältnis von Humanität und Subjektivität. In seiner Darstellung der Beziehungen von Individuum und Gesellschaft plädiert er für einen „aktiven Pazifismus“ (114), das Bemühen, die Kriege abzuschaffen und Frieden und Humanität universell zu verwirklichen. Als Schritte in diese Richtung nennt er die Reduktion der Rüstung und das Verbot von Waffenexport. Außerdem setzt er sich für eine Moral der Mitmenschlichkeit ein.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.42 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Gottfried Stiehler: Macht und Grenzen des Subjekts. Köln: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25589-macht-und-grenzen-des-subjekts_29683, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29683 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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