/ 05.06.2013
Immanuel Kant
Kritik der reinen Vernunft. Hrsg. von Georg Mohr und Marcus Willaschek
Berlin: Akademie Verlag 1998 (Klassiker Auslegen 17/18); X, 680 S.; pb., 59,80 DM; ISBN 3-05-003277-4Gemäß dem Konzept der Reihe versucht der Sammelband eine kapitel- bzw. absatzweise Erläuterung und Kommentierung des Kantischen Werkes, das für Mohr und Willaschek "das bedeutendste philosophische Werk deutscher Sprache" (5) ist. Die Beiträge sind eigens für diesen Zweck geschrieben und auf einer Tagung im März 1997 aufeinander abgestimmt worden. Die Gliederung folgt einem vierteiligen Schema von Verortung der Textstelle innerhalb der Kritik, Überblicksdarstellung, Textkommentar und Diskussion der wichtigsten Interpretationsfragen. Über die grundlegende Bedeutung der Kritik der reinen Vernunft für Kants rechts- bzw. moralphilosophische und politische Schriften erlangt der Sammelband auch politikwissenschaftliche Relevanz. Am Ende des Buches finden sich Auswahlbibliographie, Sach- und Personenregister.
Inhalt: Georg Mohr / Marcus Willascheck: Einleitung: Kants Kritik der reinen Vernunft (5-36); Eckart Förster: Die Vorreden (37-55); Konrad Cramer: Die Einleitung (57-79); Reinhard Brandt: Transzendentale Ästhetik, §§ 1-3 (81-106); Georg Mohr: Transzendentale Ästhetik, §§ 4-8 (107-130); Béatrice Longuenesse: The Divisions of the Transcendental Logic and the Leading Thread (131-158); Hansgeorg Hoppe: Die transzendentale Deduktion in der ersten Auflage (159-188); Wolfgang Carl: Die transzendentale Deduktion in der zweiten Auflage (189-216); Gerhard Seel: Die Einleitung in die Analytik der Grundsätze, der Schematismus und die obersten Grundsätze (217-246); Heiner F. Klemme: Die Axiome der Anschauung und die Antizipationen der Wahrnehmung (247-266); Bernhard Thöle: Die Analogien der Erfahrung (267-296); Paul Guyer: The Postulates of Empirical Thinking in General and the Refutation of Idealism (297-324); Marcus Willaschek: Phaenomena/Noumena und die Amphibolie der Reflexionsbegriffe (325-351); Alain Renaut: Transzendentale Dialektik, Einleitung und Buch I (353-370); Karl Ameriks: The Paralogisms of Pure Reason in the First Edition (371-390); Dieter Sturma: Die Paralogismen der reinen Vernunft in der zweiten Auflage (391-411); Lothar Kreimendahl: Die Antinomie der reinen Vernunft, 1. und 2. Abschnitt (413-446); Eric Watkins: The Antinomy of Pure Reason, Sections 3-8 (447-464); Henry Allison: The Antinomy of Pure Reason, Section 9 (465-490); Jean Ferrari: Das Ideal der reinen Vernunft (491-523); Rolf-Peter Horstmann: Der Anhang zur transzendentalen Dialektik (525-545); Peter Rohs: Die Disziplin der reinen Vernunft, 1. Abschnitt (547-569); Volker Gerhardt: Die Disziplin der reinen Vernunft, 2. bis 4. Abschnitt (571-595); Birgit Recki: Der Kanon der reinen Vernunft (597-616); Otfried Höffe: Architektonik und Geschichte der reinen Vernunft (617-645).
Manuel Fröhlich (MF)
Prof. Dr., Juniorprofessur für Politikwissenschaft, Universität Jena (www.manuel-froehlich.de).
Rubrizierung: 5.33
Empfohlene Zitierweise: Manuel Fröhlich, Rezension zu: Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft. Berlin: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7062-kritik-der-reinen-vernunft_9449, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9449
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Prof. Dr., Juniorprofessur für Politikwissenschaft, Universität Jena (www.manuel-froehlich.de).
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