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/ 03.06.2013
Alois Riklin

Giannotti, Michelangelo und der Tyrannenmord

Bern: Stämpfli + Cie AG 1996 (Kleine politische Schriften 2/96); 117 S.; geb., 52,- DM; ISBN 3-7272-9615-1
"Niemand hat bisher den originellen Beitrag Donato Giannottis zur Gewaltenteilungslehre gewürdigt." (37) Angeregt von einem in der Forschung umstrittenen Detail der Brutus-Büste Michelangelos, in dem der Verfasser eine versteckte Reverenz des florentinischen Künstlers an seinen Zeitgenossen und Freund, den politischen Philosophen Giannotti, vermutet, stellt er seine auf den zeithistorischen Kontext bezogene Deutung von Gianottis "Dialoge[n] mit Michelangelo" über die Legitimität des Tyrannenmordes vor. Damit wird zugleich der Versuch einer Würdigung der Überlegungen des Philosophen zur Mischverfassung der Republik als der besten politischen Ordnung und den zu ihrer Erhaltung notwendigen politischen Verhaltensregeln unternommen.
Michael Hein (HN)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
Rubrizierung: 5.32 Empfohlene Zitierweise: Michael Hein, Rezension zu: Alois Riklin: Giannotti, Michelangelo und der Tyrannenmord Bern: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/1203-giannotti-michelangelo-und-der-tyrannenmord_1275, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 1275 Rezension drucken
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