/ 04.06.2013
Johannes-Dieter Steinert
Ein Land als Mäzen? Politik und Bildende Kunst in Nordrhein-Westfalen
Essen: Klartext 1998 (Düsseldorfer Schriften zur neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens 50); 170 S.; 58,- DM; ISBN 3-88474-651-0Diss. Düsseldorf. - Der Autor untersucht die Förderung der bildenden Künste und der Kulturarbeit durch das Land Nordrhein-Westfalen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis etwa 1970. Einen wichtigen Aspekt stellten hierbei der Konflikt zwischen der "Kulturhoheit" eines Bundeslandes im Gegensatz zu den Interessen der Bundesregierung und die politische Vereinnahmung und Funktion von Kunst dar.
Am Beispiel von Nordrhein-Westfalen, das aufgrund seines enormen Renommees als Förderer der Künste ein sehr gutes Beispiel darstellt, wird gezeigt, wie die durch das Grundgesetz vorgegebene, diffizile Aufgabe der Kunstpflege innerhalb der Landespolitik ihren Platz finden konnte und welche Schwierigkeiten und Entwicklungen damit verbunden waren und sind.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.325 | 2.35 | 2.343
Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Johannes-Dieter Steinert: Ein Land als Mäzen? Essen: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5795-ein-land-als-maezen_7529, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 7529
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M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
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