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/ 21.06.2013
Eric Voegelin

Die politischen Religionen. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Peter J. Opitz

München: Wilhelm Fink Verlag 2007 (Periagoge); 151 S.; 3. Aufl.; brosch., 24,90 €; ISBN 978-3-7705-2838-7
Das Buch „gilt gemeinhin als eine ebenso originelle wie scharfsinnige Studie über die politischen Massenbewegungen Europas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ (67), schreibt Opitz in seinem Nachwort. Allerdings befasste sich Voegelin nur im sechsten Kapitel mit diesem modernen Phänomen, voraus schickte er Abhandlungen über den Pharao Echnaton und den ägyptischen Sonnenglauben, Joachim von Fiore und einzelne Aspekte des mittelalterlichen Ordnungsverständnisses sowie Thomas Hobbes und seinen Leviathan. Erstmals erschien die Schrift im April 1938 in einem Wiener Verlag unter kommissarischer nationalsozialistischer Verwaltung. Voegelin bekennt in einem später verfassten Vorwort, Kritiker hielten sein Buch dem Nationalsozialismus gegenüber für zu objektiv. Statt politischer Polemik aber sei es ihm darum gegangen, das religiöse Element des politischen Kollektivismus zu erörtern „und das Phänomen des Bösen, das bekämpft werden soll, zu beschreiben“ (7).
Redaktion (RED)
Rubrizierung: 5.46 Empfohlene Zitierweise: Redaktion, Rezension zu: Eric Voegelin: Die politischen Religionen. München: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27466-die-politischen-religionen_32189, veröffentlicht am 16.08.2007. Buch-Nr.: 32189 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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