Warum verfestigen sich in Staaten nach Friedensmissionen der Vereinten Nationen häufig autoritäre Regime statt demokratischer Strukturen? Anhand der Fälle Kambodscha, Demokratische Republik Kongo, Haiti und Liberia zeigt die Studie, wie die Stärkung staatlicher Institutionen und ein zu zurückhaltender Umgang mit Wahlmanipulation und Machtmissbrauch demokratische Prozesse untergraben. Gisela Hirschmann bewertet das Buch als wichtigen, quellengesättigten Beitrag, der das Dilemma zwischen Stabilisierung und Demokratisierung überzeugend herausarbeitet.