/ 03.06.2013
Rainer Krumm
Wirtschaftswachstum kontra Umwelt. Über die (Un)vereinbarkeit politischer und ökonomischer Aspekte
Frankfurt a. M.: R. G. Fischer Verlag 1996; 130 S.; pb., 36,- DM; ISBN 3-89501-441-9In der von ihm geschilderten Kontroverse um die Vereinbarkeit von ökologischen Schutz- und ökonomischen Wachstumszielen hält der Autor den Übergang zu einer Politik des umweltverträglichen (qualitativen) Wachstums grundsätzlich für möglich. Voraussetzungen dafür seien erstens eine Erweiterung des volkswirtschaftlichen Zielsystems (Bruttosozialprodukt) um ökologische Meßkriterien und zweitens eine Politik des ökologischen Strukturwandels. Die Analyse der dazu einsetzbaren Steuerungsinstrumente - Ökobilanzen, Umweltauflagen, Umweltlizenzen, Umweltsonderabgaben, Ökosteuern - nimmt den Hauptteil der Arbeit ein. Die Folgerungen des Autors weisen freilich hier - wie auch in den übrigen Teilen - über altbekannte (und banale) Erkenntnisse der Umweltökonomie nicht hinaus. "Die Steuerinstrumente können sich gegenseitig ergänzen. Es wird sich weisen müssen, in welchen Bereichen die Instrumente am geeignetsten sind." (112)
Frank Decker (FD)
Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
Rubrizierung: 2.341 | 2.342 | 2.331
Empfohlene Zitierweise: Frank Decker, Rezension zu: Rainer Krumm: Wirtschaftswachstum kontra Umwelt. Frankfurt a. M.: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2616-wirtschaftswachstum-kontra-umwelt_3430, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 3430
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Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
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