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/ 03.06.2013
Eberhard Wendel

Ulbricht als Richter und Henker. Stalinistische Justiz im Parteiauftrag. Zeugnisse deutscher Geschichte

Berlin: Aufbau-Verlag 1996; 179 S.; brosch., 25,- DM; ISBN 3-351-02452-5
Wendel bietet eine Fülle von bislang unveröffentlichten Einzeldokumenten der DDR-Justiz aus der Ulbricht-Ära, die von ihm - durchaus cum ira et studio, da selbst zeitweise Verfolgter des Regimes - kenntnisreich kommentiert werden. Das Bild einer Justiz als einem von der Politik gesteuerten Instrument zur Herrschaftssicherung des totalitären Regimes wird durch dieses Buch weiter vervollständigt. Inhaltsübersicht: 1. Die Waldheim-"Prozesse"; 2. "Die Entlassungen sollen 'schubweise' erfolgen" - Das Schicksal inhaftierter Deutscher in der DDR zwischen 1950 und 1956; 3. Ulbricht als oberster Richter und Henker; 4. Unter den Bedingungen des "verschärften Klassenkampfes"; 5. Die Babelsberger Konferenz; 6. Erziehung mit dem Fallbeil; 7. Der Hund von Mühlhausen; 8. Justizfunktionäre im Zickzack-Kurs - Der Fall des Rechtsanwaltes Sch.
Oliver Lembcke (OL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.313 Empfohlene Zitierweise: Oliver Lembcke, Rezension zu: Eberhard Wendel: Ulbricht als Richter und Henker. Berlin: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2192-ulbricht-als-richter-und-henker_2667, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 2667 Rezension drucken
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