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/ 03.06.2013
Jochen Kindorf

Stoffliche Kombinationswirkungen und ihre Bedeutung für die Umweltpolitik

Marburg: Metropolis-Verlag 1995 (Hochschulschriften 20); 348 S.; 68,- DM; ISBN 3-89518-047-5
Diss. Ulm; Erstgutachter: F. Stehling. - Obwohl die Problematik der sogenannten Synergieeffekte (Kombinationswirkungen von Schadstoffen) seit langem bekannt ist, orientieren sich sowohl die praktische Umweltpolitik als auch die theoretische Umweltökonomie immer noch vornehmlich an isolierten Einzelwirkungen. Der Autor gibt einen umfassenden und interdisziplinären Überblick über den Begriff des Synergieeffekts, zeigt Formalisierungsmöglichkeiten auf und schafft damit eine methodische Grundlage, um Kombinationswirkungen umweltpolitisch begegnen zu können. Die Reformüberlegungen gelten ordnungsrechtlichen Standards, informatorischen und umweltplanerischen Maßnahmen sowie ökonomischen Anreizinstrumenten, wobei ein regionalisierter, auf kombinierte Mengenziele ausgerichteter Ansatz (mit Hilfe von Zertifikationsmodellen) die größten Wirkungen verspricht.
Frank Decker (FD)
Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
Rubrizierung: 2.261 Empfohlene Zitierweise: Frank Decker, Rezension zu: Jochen Kindorf: Stoffliche Kombinationswirkungen und ihre Bedeutung für die Umweltpolitik Marburg: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/1311-stoffliche-kombinationswirkungen-und-ihre-bedeutung-fuer-die-umweltpolitik_1461, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 1461 Rezension drucken
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