/ 03.06.2013
Peter von der Heydt
Schuldenmacher und Verschwender. Gutes Geld in öffentlichen Händen
Hamburg/Berlin/Bonn: Verlag E. S. Mittler & Sohn 1995; 148 S.; geb., 29,80 DM; ISBN 3-8132-0495-2Der Autor, Ex-Mitglied des Deutschen Bundestages und Privatbankier, versteht sein Buch als ein "Plädoyer eines Unternehmers für mögliche Auswege aus einem scheinbaren Dilemma" (7), welches seines Erachtens darin besteht, daß die Defizite öffentlicher Haushalte aufgrund einer "verschwenderischen Ausgabenpolitik" eine beachtliche Dimension erlangt haben: Es "hat sich ein flächendeckender Dschungel an Subventionen, Förderprogrammen und Vorschriften etabliert, der immer teurer wird und die Begünstigten immer unselbständiger macht" (Klappentext). Begründet ist das Dilemma auch darin, daß die Ethik aus dem Leben der heutigen Gesellschaft verbannt wurde und sich viele "in der Falle einer Scheinfreiheit [befinden], die ins Abseits führt" (139). Zur Problemlösung schlägt er eine Fülle von Maßnahmen vor: u. a. empfiehlt er die Reduktion der Staatsquote auf 30%, die Organisation von Staat, Wirtschaft und auch der Europäischen Union gemäß dem Subsidiaritätsprinzip oder auch die Subventionsbeschränkung.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.331 | 3.1 | 2.342
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Peter von der Heydt: Schuldenmacher und Verschwender. Hamburg/Berlin/Bonn: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2744-schuldenmacher-und-verschwender_3599, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 3599
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
CC-BY-NC-SA