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/ 18.06.2013
Matthias Karmasin (Hrsg.)

Medien und Ethik

Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2002 (Universal-Bibliothek 18188); 268 S.; 6,60 €; ISBN 3-15-018188-7
Der kommerzielle Wettbewerb um Aufmerksamkeit, der von den Fernsehsendern geführt wird, ist eines der aktuellen Diskussions/index.php?option=com_content&view=article&id=41317 in der Medienethik, die in diesem kommunikationswissenschaftlichen Sammelband aufgezeigt werden. Diskutiert wird außerdem unter anderem die Frage, "auf welche Art und Weise die Globalisierung von Medienkultur die Voraussetzungen und Bedingungen von Erfahrung verändert" (11). Denn mehr und mehr übernehmen Medien, die kommerziellen Unternehmen gehören, eine Rolle als kulturelles Orientierungsmittel, weshalb die Autoren sie als "moralische Akteure" (23) definieren. Aus dem Inhalt: Matthias Karmasin / Carsten Winter: Medienethik vor der Herausforderung der globalen Kommerzialisierung von Medienkultur: Probleme und Perspektiven (9-36); Rüdiger Funiok: Medienethik: Trotz Stolpersteinen ist der Wertediskurs über Medien unverzichtbar (37-58); Larissa Krainer: Medienethik als angewandte Ethik: Zur Organisation ethischer Entscheidungsprozesse (156-174).
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.225.44 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Matthias Karmasin (Hrsg.): Medien und Ethik Stuttgart: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17550-medien-und-ethik_20207, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20207 Rezension drucken
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