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/ 05.06.2013
Michaela Swoboda

Keine Aussicht auf Einsicht? Von Halbe-Halbe und anderen Illusionen

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1998; 204 S.; brosch., 65,- DM; ISBN 3-631-33357-9
Wie kam es zur Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen? Wie steht es heute mit dem Feminismus in der westlichen Gesellschaft? Ohne Frage sind den heutigen Vorurteilen über das Wesen und die Geschicke von Frauen vielschichtige und langandauernde Prozesse vorausgegangen. Swoboda zeichnet die historischen Entwicklungen verschiedener Vorstellungen über Frauenrollen nach. "Ein feministisches Bewußtsein ist Voraussetzung für Veränderungen. Dieses Buch soll helfen, den Prozeß der Bewußtwerdung in Gang zu bringen, Tatsachen und Notwendigkeiten zu erkennen und Strategien zu entwickeln." (5) Lehrbuchhaft strukturiert werden chronologisch Themen vom Hexenwahn über die Rolle der Frau in der NS-Diktatur bis in die Gegenwart angesprochen. "Mit diesem Buch wollte ich keine eigenen Forschungsergebnisse, sondern ein breit angelegtes Essay vorlegen." (193) Im Anhang befindet sich ein knappes Literaturverzeichnis mit den Hauptquellen sowie ein Sachregister.
Thomas Morick (TM)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.27 Empfohlene Zitierweise: Thomas Morick, Rezension zu: Michaela Swoboda: Keine Aussicht auf Einsicht? Frankfurt a. M. u. a.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7660-keine-aussicht-auf-einsicht_10168, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 10168 Rezension drucken
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