/ 19.06.2013
Katja Koch
Handelspräferenzen der Europäischen Gemeinschaft für Entwicklungsländer. Typologie, Konditionierungen, WTO-Konformität
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2004 (Europäische Integration und internationale Wirtschaftsbeziehungen: Rechtswissenschaftliche Studien 10); 275 S.; brosch., 51,50 €; ISBN 3-631-52003-4Rechtswiss. Diss. Hamburg; Gutachter: P. Behrens, M. Hilf. - Ein Element der EU-Entwicklungspolitik ist die Gewährung von zumeist einseitigen, so genannten nicht-reziproken Handelspräferenzen für eine Reihe von Entwicklungsländern, um deren Produkte auf dem europäischen Markt preiswerter und konkurrenzfähiger zu machen („‚Hilfe durch Handel'“ [30]). Da diese Vorgehensweise der Union eine Benachteiligung der Produkte nicht-begünstigter Länder darstellt, fragt Koch, ob somit gegen das GATT-Prinzip der Meistbegünstigung verstoßen wird. Die Gewährung der Präferenzen macht die EU oftmals von der Einhaltung gewisser Standards abhängig, wie beispielsweise der Beachtung der Menschenrechte oder der Durchführung umweltschützender Maßnahmen. Auch hier fragt die Autorin, ob diese Konditionierung der Handelspräferenzen mit den GATT-Bestimmungen kompatibel ist.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.6
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Katja Koch: Handelspräferenzen der Europäischen Gemeinschaft für Entwicklungsländer. Frankfurt a. M. u. a.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21242-handelspraeferenzen-der-europaeischen-gemeinschaft-fuer-entwicklungslaender_24794, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 24794
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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