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/ 03.06.2013
Heinz Hug

Der tägliche Ökohorror. So werden wir manipuliert

München: Langen Müller/Herbig 1997; 358 S.; 39,80 DM; ISBN 3-7844-7354-7
Der Autor, Diplomchemiker, nimmt mit seinem Buch eine "naturwissenschaftlich exakt beschriebene [...] Gegenposition zum sattsam bekannten Endzeit-Singsang" ein. "Denn in der Ökodiskussion ist nur weniges so eindeutig gesichert, wie es nach den Medienberichten erscheint." (7) Er will aufzeigen, daß die Ängste der Bevölkerung von Politikern und Medien manipuliert werden, wo die Gefahren für die Umwelt und Menschheit liegen - nach seiner Ansicht vor allem in der Überbevölkerung - und plädiert für einen maßvollen Einsatz der Technik sowie des Schutzes der Umwelt. Zuweilen stört der flapsige Stil: Beispielsweise spricht Hug davon, daß der "ganze Übertreibungszirkus" anfing, als "die Partei fürs Tannengrün im 68er Schlabberlook in die Parlamente einzog" (7).
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3412.333 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Heinz Hug: Der tägliche Ökohorror. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2188-der-taegliche-oekohorror_2663, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 2663 Rezension drucken
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