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/ 20.06.2013
Herbert E. Martins

Armut und Reichtum. Probleme der Welt von heute

Wien: Molden Verlag 2004; 447 S.; geb., 22,80 €; ISBN 3-85485-119-7
Martins plädiert für eine bessere Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Politik, da diese seiner Auffassung nach nicht intensiv genug ist und die wahren Zusammenhänge verschleiert werden. „Die obwaltende Verdrängung und Verheimlichung der determinierenden Kräfte muss ins Bewusstsein rücken“, so der Autor (52). Im Mittelpunkt der sehr ausführlichen Darstellung steht ein von Martins diagnostizierter Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation, die man zu der so genannten Verteilungskonstanten aufsummieren könne. Martins begründet diese Auffassung sehr umfangreich. Seine Darstellung ist jedoch reich an Allgemeinplätzen und Plattitüden. Insgesamt gesehen ist das Buch deshalb nur von untergeordneter wissenschaftlicher Relevanz.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.22.262 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Herbert E. Martins: Armut und Reichtum. Wien: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22990-armut-und-reichtum_26270, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26270 Rezension drucken
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