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/ 12.06.2013
Jutta Stern

Programme versus Pragmatik. Parteien und ihre Programme als Einfluß- und Gestaltungsgröße auf bildungspolitische Entscheidungsprozesse

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2000 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 412); 399 S.; brosch., 50,11 €; ISBN 3-631-35791-5
Diss. Bremen; Gutachter: M. G. Schmidt. - Das Spannungsverhältnis zwischen bildungspolitischem Wollen der Parteien in Gestalt ihrer Aussagen zur Bildungspolitik in Landtagswahlprogrammen und dem konkreten bildungspolitischen Handeln auf der Ebene der Regierungspraxis steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung. Ausgehend von der Annahme, dass Bildungspolitik für Parteien von zentraler Bedeutung sei, stellt die Verfasserin eine quantitative und qualitative Analyse bildungspolitischer Inhalte von Lan...
Jutta Stern

Programme versus Pragmatik. Parteien und ihre Programme als Einfluß- und Gestaltungsgröße auf bildungspolitische Entscheidungsprozesse

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2000 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 412); 399 S.; brosch., 50,11 €; ISBN 3-631-35791-5
Diss. Bremen; Gutachter: M. G. Schmidt. - Das Spannungsverhältnis zwischen bildungspolitischem Wollen der Parteien in Gestalt ihrer Aussagen zur Bildungspolitik in Landtagswahlprogrammen und dem konkreten bildungspolitischen Handeln auf der Ebene der Regierungspraxis steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung. Ausgehend von der Annahme, dass Bildungspolitik für Parteien von zentraler Bedeutung sei, stellt die Verfasserin eine quantitative und qualitative Analyse bildungspolitischer Inhalte von Landtagswahlprogrammen konkretem bildungspolitischem Handeln von Landesregierungen gegenüber. Programme und Pragmatik werden als alternative politische Handlungskorridore identifiziert, die in abhängiger Koexistenz zueinander stehen und deren jeweilige Prägekraft und Bedeutung nur /index.php?option=com_content&view=article&id=41317- und fallbezogen ermittelt werden kann (318). Aus dem Inhalt: 1. Parteien und Bildungspolitik - konzeptionelle und wissenschaftstheoretische Operationalisierung; 2. Regierbarkeit im vereinten kooperativen Bildungsföderalismus - Handlungskorridore für das bildungspolitische Agieren der Parteien: 2.1 Zwischen Föderalisierung und kooperativer Verflechtung - Ebenen des institutionalisierten Verhältnisses von Bildung und Politik; 2.2 Von der Modernisierung zur institutionellen Einpassung - Sonderbedingungen auf dem Weg der Bildungsvereinigung. 3. Bildungspolitische Programmprofile der Parteien im Vergleich - Analyse zur Bildungspolitik in den Landtagswahlprogrammen: 3.1 Programmatik als konstituierendes Element parteipolitischen Wollens; 3.2 Methodisch-konzeptionelle Erfassung von Programmaussagen; 3.3 Formal-quantitative Auswertung zur Verteilung der Programmaussagen bei den Parteien nach einzelnen Variablen; 3.4 Parteispezifische Forderungsprofile und inhaltliche Akzentsetzungen nach Kategorien. 4. Regierungspolitisches Tun und Lassen der Parteien in den Bundesländern nach Profil/index.php?option=com_content&view=article&id=41317: 4.1 Finanzausstattung: Operationalisierungsprobleme bei der Erfassung von Bildungsausgaben; 4.2 Autonomie; 4.3 Begabte und Leistung; 4.4 Europäische Dimension; 4.5 Gleichwertigkeit; 4.6 Integration und Kooperation; 4.7 Partizipation; 4.8 Ökologische Dimension; 4.9 Zielgruppenorientierte Förderung. 5. Schlussbetrachtung und Ausblick: 5.1 Parteiendifferenz in Programm und Praxis; 5.2 Quo vadis Bildungspolitik der (rest-)neunziger Jahre?; 5.3 Vom deutschen zum europäischen Bildungsföderalismus?
Tanja Pritzlaff (TP)
Dipl.-Politologin, wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen.
Rubrizierung: 2.3312.3252.343 Empfohlene Zitierweise: Tanja Pritzlaff, Rezension zu: Jutta Stern: Programme versus Pragmatik. Frankfurt a. M. u. a.: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/13296-programme-versus-pragmatik_15931, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15931 Rezension drucken
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