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/ 11.06.2013

Politikwissenschaft und politisches Denken

Wilhelm Hennis

Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II

Tübingen: Mohr Siebeck 2000; VIII, 386 S.; ISBN 3-16-147354-X
Dass es die Politikwissenschaft mit dem Regieren und Regiertwerden zu tun hat [...], sollte sich eigentlich von selbst verstehen (III), so Hennis' Credo; und dass es gegenwärtig die demokratische Variante dieses Prinzips ist, die der Politikwissenschaft primär zum Gegenstand wird, ist nur der besonderen historischen Konstellation zuzurechnen und keineswegs selbstverständlich, wie der Autor in seinem kurzen Vorwort zu diesem Sammelband betont. Im Problem der "Praxis", der "Lebensführung" (IV) das...
Wilhelm Hennis

Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II

Tübingen: Mohr Siebeck 2000; VIII, 386 S.; ISBN 3-16-147354-X
Dass es die Politikwissenschaft mit dem Regieren und Regiertwerden zu tun hat [...], sollte sich eigentlich von selbst verstehen (III), so Hennis' Credo; und dass es gegenwärtig die demokratische Variante dieses Prinzips ist, die der Politikwissenschaft primär zum Gegenstand wird, ist nur der besonderen historischen Konstellation zuzurechnen und keineswegs selbstverständlich, wie der Autor in seinem kurzen Vorwort zu diesem Sammelband betont. Im Problem der "Praxis", der "Lebensführung" (IV) das...
Wilhelm Hennis

Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II

Tübingen: Mohr Siebeck 2000; VIII, 386 S.; brosch., 48,- DM; ISBN 3-16-147354-X
Dass es die Politikwissenschaft mit dem Regieren und Regiertwerden zu tun hat [...], sollte sich eigentlich von selbst verstehen (III), so Hennis' Credo; und dass es gegenwärtig die demokratische Variante dieses Prinzips ist, die der Politikwissenschaft primär zum Gegenstand wird, ist nur der besonderen historischen Konstellation zuzurechnen und keineswegs selbstverständlich, wie der Autor in seinem kurzen Vorwort zu diesem Sammelband betont. Im Problem der "Praxis", der "Lebensführung" (IV) das eigentliche Thema politikwissenschaftlicher Analyse zu sehen, war Hennis' Generation noch ganz fraglos vorgegeben; fraglich, ob die nachfolgenden Generationen, diesem Thema zunehmend entrückt, mit solcher Selbstbeschränkung tatsächlich einen Zugewinn zu verbuchen haben. Hennis jedenfalls ist seinem Thema treu geblieben. Das zeigt der Bogen, der hier von seiner 1959 verfassten Habilitationsschrift über "Politik und praktische Philosophie" bis zur Reflexion auf das graphische Werk Goyas von 1993 geschlagen wird. Inhalt: 1. Politik und praktische Philosophie. Eine Studie zur Rekonstruktion der politischen Wissenschaft; 2. Amtsgedanke und Demokratiebegriff; 3. Motive des Bürgersinns; 4. Rat und Beratung im modernen Staat; 5. Zum Begriff und Problem des politischen Stils; 6. Demokratisierung. Zur Problematik eines Begriffs; 7. Ende der Politik? Zur Krise der Politik in der Neuzeit; 8. Legitimität. Zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft; 9. Tocquevilles "Neue politische Wissenschaft"; 10. Der Geist des Rationalismus und die moderne Politik; 11. Die Vernunft Goyas und das Projekt der Moderne.
Barbara Zehnpfennnig (BZ)
Prof. Dr., Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte, Universität Passau.
Rubrizierung: 1.12.25.25.1 Empfohlene Zitierweise: Barbara Zehnpfennnig, Rezension zu: Wilhelm Hennis: Politikwissenschaft und politisches Denken. Tübingen: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12466-politikwissenschaft-und-politisches-denken_14905, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14905 Rezension drucken
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