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/ 11.06.2013

Neuseelands Wirtschaftsreform seit 1984

Manuel Berger

Neuseelands Wirtschaftsreform seit 1984. Darstellung und Würdigung unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsmarktes

Sinzheim: Pro Universitate Verlag 2000 (Wissenschaftliche Schriften. Politik); 146 S.; ISBN 3-932490-72-X
Diplomarbeit Hochschule für Politik München. - In der Diskussion über die Reform des Sozialstaats gilt Neuseeland als Vorbild für radikal liberale Reformen. Berger räumt - ohne dies in aller Deutlichkeit auszusprechen - mit diesem Vorurteil auf. In seiner Analyse der neuseeländischen Wirtschaftsreformen, die das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts lenkt, gibt er zunächst einen Überblick über die Vorgeschichte der Reformen und den durch die schwere Wirtschaftskrise Mitte der Acht...
Manuel Berger

Neuseelands Wirtschaftsreform seit 1984. Darstellung und Würdigung unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsmarktes

Sinzheim: Pro Universitate Verlag 2000 (Wissenschaftliche Schriften. Politik); 146 S.; ISBN 3-932490-72-X
Diplomarbeit Hochschule für Politik München. - In der Diskussion über die Reform des Sozialstaats gilt Neuseeland als Vorbild für radikal liberale Reformen. Berger räumt - ohne dies in aller Deutlichkeit auszusprechen - mit diesem Vorurteil auf. In seiner Analyse der neuseeländischen Wirtschaftsreformen, die das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts lenkt, gibt er zunächst einen Überblick über die Vorgeschichte der Reformen und den durch die schwere Wirtschaftskrise Mitte der Acht...
Manuel Berger

Neuseelands Wirtschaftsreform seit 1984. Darstellung und Würdigung unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsmarktes

Sinzheim: Pro Universitate Verlag 2000 (Wissenschaftliche Schriften. Politik); 146 S.; brosch., 69,- DM; ISBN 3-932490-72-X
Diplomarbeit Hochschule für Politik München. - In der Diskussion über die Reform des Sozialstaats gilt Neuseeland als Vorbild für radikal liberale Reformen. Berger räumt - ohne dies in aller Deutlichkeit auszusprechen - mit diesem Vorurteil auf. In seiner Analyse der neuseeländischen Wirtschaftsreformen, die das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts lenkt, gibt er zunächst einen Überblick über die Vorgeschichte der Reformen und den durch die schwere Wirtschaftskrise Mitte der Achtzigerjahre hervorgerufenen Reformdruck, bevor er die Reformmaßnahmen detailliert darstellt. Das radikale Programm, das unter anderem eine Liberalisierung des Handels und der Finanzmärkte, die sofortige Streichung der Agrarsubventionen, die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Reform der Sozialleistungen umfasste, konnte nur aufgrund der Besonderheiten des politischen Systems durchgesetzt werden, welches der Exekutive eine überragende Machtstellung einräumt (27-29). Als positives Ergebnis der Reformen lässt sich zwar der Abbau der Schulden der öffentlichen Hand und die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der neuseeländischen Wirtschaft nennen, doch der Abbau der Arbeitslosigkeit - eines der Hauptziele der Reform - ist nur in geringem Maße gelungen, die sozialen Unterschiede haben sich erheblich verschärft und das Wirtschaftswachstum ist weiterhin sehr niedrig. Zudem weist Berger darauf hin, dass sich die Ausgangslage und das wirtschaftliche sowie politische System Neuseelands von der Situation in europäischen Ländern zu sehr unterscheiden, als dass das Land als Vorbild für Reformen in Europa dienen könnte (42).
Hendrik Hansen (HH)
Dr., Lehrbeauftragter, Politische Theorie und Ideengeschichte, Universität Passau.
Rubrizierung: 2.66 Empfohlene Zitierweise: Hendrik Hansen, Rezension zu: Manuel Berger: Neuseelands Wirtschaftsreform seit 1984. Sinzheim: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12464-neuseelands-wirtschaftsreform-seit-1984_14901, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14901 Rezension drucken
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