/ 20.06.2013
Frank Pfeiffer
"Mir leben die Toten ...". Gustav Landauers Programm des libertären Sozialismus
Hamburg: Verlag Dr. Kovač 2005 (Schriften zur Kulturwissenschaft 59); 310 S.; 88,- €; ISBN 3-8300-1898-3Gustav Landauers Programm des libertären Sozialismus zählt zu den faszinierendsten Lehren, die der Anarchismus in Deutschland hervorgebracht hat. Pfeiffer versucht die Genese dieser utopischen Theorie vor dem Hintergrund der bewegten, von Kunst, Kampf und Kontemplation gleichermaßen geprägten Vita ihres Urhebers nachzuzeichnen. Er begreift hierbei das künstlerische und politische Vermächtnis als eine feste Einheit, da Landauer „als Künstler stets Anarchist, wie auch als Anarchist stets Künstler blieb“ (9). Der Autor fragt auch nach der Originalität des Landauer’schen Sozialismuskonzeptes und nennt sechs Denker, die ihn stark beeinflusst haben: Leo Tolstoj, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe, Pierre-Joseph Proudhon, Petr Kropotkin und Michail Bakunin.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.311 | 2.331 | 5.43
Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Frank Pfeiffer: "Mir leben die Toten ...". Gustav Landauers Programm des libertären Sozialismus Hamburg: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24946-mir-leben-die-toten--gustav-landauers-programm-des-libertaeren-sozialismus_28839, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28839
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M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
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