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/ 20.06.2013
Jesco Kreft

Gewerkschaften und Spitzenverbände der Wirtschaft als bildungspolitische Akteure. Positionen, Strategien und Allianzen

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006 (Forschung Politik); 409 S.; brosch., 39,90 €; ISBN 978-3-531-14851-9
Angesichts des allgemeinen Strukturwandels der Wirtschaft nimmt die Bildungspolitik für Arbeitnehmer- und Wirtschaftsverbänden eine zentrale Stellung ein: „Durch die dem Bildungssystem immanente Parallelität von mikro- und makroökonomischen Effekten entsteht zwischen den von Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden repräsentierten antagonistischen Gruppeninteressen in dem Politikfeld Bildung eine Interdependenz, die eine gemeinsame Etablierung als bildungspolitische Akteure unbedingt erforderlich macht, wodurch die Verbände und mit ihnen das System industrieller Beziehungen nachhaltig stabilisiert würden.“ (18) Vor diesem Hintergrund untersucht Kreft deren bildungspolitische Konzepte und Positionen. Dies geschieht sowohl aus einer bildungsökonomischen als auch aus einer verbandsbezogenen Perspektive. Den Hauptteil der Arbeit bildet eine, mit bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen und Diskursen verknüpfte, inhaltsanalytische Auswertung von Verbandspublikationen zwecks einer systematischen Erfassung der jeweiligen bildungspolitischen Profile.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3432.331 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Jesco Kreft: Gewerkschaften und Spitzenverbände der Wirtschaft als bildungspolitische Akteure. Wiesbaden: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25405-gewerkschaften-und-spitzenverbaende-der-wirtschaft-als-bildungspolitische-akteure_29444, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29444 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA