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/ 11.06.2013
Hans Pechar

Bildungsökonomie und Bildungspolitik

Münster u. a.: Waxmann Verlag 2006 (Studienreihe Bildungs- und Wissenschaftsmanagement 2); 147 S.; brosch., 24,90 €; ISBN 978-3-8309-1594-2
Der Begriff „Bildung“ habe im deutschen Sprachraum einen besonderen Klang: „Bildung gilt als Selbstzweck, nicht als Mittel für andere Zwecke“ (13), schreibt der Leiter der Abteilung für Hochschulforschung an der Universität Klagenfurt. In seinem Buch betrachtet er Bildung aber aus einer ökonomischen und politischen Perspektive. Er fragt nach den Kosten von Schulen und Universitäten. Pechar greift die ökonomischen Argumente auf, die in der bildungspolitischen Diskussion laufend an Gewicht gewonnen haben und zeigt zugleich die Grenzen einer „Ökonomisierung“ von Bildungseinrichtungen auf. In der Analyse werden alle Stufen des Bildungssystems in den Blick genommen: von der vorschulischen Erziehung bis zur Weiterbildung. Der Autor greift eine Reihe aktueller bildungspolitischer Problemstellungen auf. Unter anderem diskutiert er die Frage, „ob Bildung als öffentliches oder privates Gut zu sehen und von wem sie zu finanzieren ist“ (10). Damit will Pechar einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über die Einführung von Studiengebühren leisten.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.2632.343 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Hans Pechar: Bildungsökonomie und Bildungspolitik Münster u. a.: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9525-bildungsoekonomie-und-bildungspolitik_29954, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29954 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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