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News / 18.05.2026

Unser Newsletter 1/2026 ist erschienen

Unser erster Newsletter für 2026 ist draußen! Darin findet ihr die letzte Runde unseres ersten Blogsymposiums, Veranstaltungsberichte und vieles mehr. Mit Beiträgen von Daniel Jacobi, Klaus Schlichte, Roy Karadağ, Ana Laura Velasco Ugalde und vielen weiteren.

Liebe Leser*innen,

unser Blogsymposium „Politikwissenschaftliche Selbstreflexionen in Zeiten des Krieges“ ist mit drei Artikeln in seine letzte Runde gegangen:

Daniel Jacobi zeigt in seinem Beitrag, warum Sicherheit stets kommunikativ hergestellt wird, und plädiert in Zeiten permanenter Unsicherheit für eine reflexive Funktion der Politikwissenschaft in sicherheitspolitischen Diskursen. Klaus Schlichte formuliert eine grundlegende Kritik an der deutschsprachigen Politikwissenschaft: Zu viel „klare Haltung“ und „militaristische Verengung", zu wenig Regionalexpertise, Differenzierung und Zweifel, so sein Fazit. An diese Kritik knüpfen auch Roy Karadağ und Ana Laura Velasco Ugalde an, die der deutschen IB in Bezug auf die Gewalt im Kontext Israel-Palästina dröhnendes Schweigen attestieren.

Wir freuen uns sehr, dass unser erstes Blogsymposium auf so große Aufmerksamkeit und positive Resonanz gestoßen ist, und danken allen Autor*innen herzlich für ihre Beiträge. Sämtliche Texte werden wir zeitnah als digitale Beitragssammlung gebündelt zum Download bereitstellen. Zudem können wir bereits ankündigen: Dies wird nicht das letzte Symposium auf dem pw-portal gewesen sein.

Neben dem Symposium und Rezensionen sind auf dem Portal wie gewohnt auch Interviews und Analysen erschienen: Julia Schwanholz und Maximilian Schiffers widmen sich in einem ausführlichen Debattenbeitrag den aktuellen Herausforderungen der Politikwissenschaft. Dabei gehen sie unter anderem der Frage nach, wie das Fach zur demokratischen Resilienz beitragen kann, ohne sich politisch vereinnahmen zu lassen. Tanja Thomsen spricht mit Hager Ali über den Krieg im Sudan und verbreitete Fehleinschätzungen über diesen medial vernachlässigten Konflikt. Zwei weitere Interviews richten den Blick auf die Arbeitswelt: Florian Butollo erläutert, warum die Angst vor massenhafter Arbeitslosigkeit durch KI unbegründet ist und Florian Rödl und Felix Syrovatka erklären, was die Krise der Demokratie mit der Arbeitswelt zu tun hat.

Hier kommen Sie zur vollständigen Ausgabe unseres Newsletters. 

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CC-BY-NC-SA