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/ 17.06.2013
Sigrid Betzelt

The Third Sector as a Job Machine? Conditions, Potentials, and Policies for Job Creation in German Nonprofit Organizations

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2001 (European university studies: Series V, Economics and Management 2805); 354 S.; 50,10 €; ISBN 3-631-38465-3
Diss. Bremen; Gutachter: R. Bauer, J. Blandow. - Die Nonprofit-Organisationen wurden bislang als "Job Maschinen" angesehen, weil die weiter zunehmenden Bedarfe z. B. im Bereich sozialer Dienstleistungen ein großes Arbeitsplatzpotenzial vermuten ließen. Die englischsprachige empirische Arbeit analysiert zunächst die aktuelle Entwicklung der Arbeitsplatzsituation im so genannten Dritten Sektor und zeigt dabei, dass u. a. aufgrund der angespannten Haushaltslage in den öffentlichen Kassen und den sozialen Sicherungssystemen, aber auch aufgrund von Sättigungseffekten nach dem deutlichen Wachstum der letzten Jahre oft nur noch geringe Zuwächse bei der Anzahl der Arbeitsplätze erzielt werden. Allerdings, so ein weiteres Ergebnis der Studie, lassen sich zugleich neue Arbeitsplatzpotenziale identifizieren und die Autorin arbeitet detailliert heraus, welche Rahmenbedingungen und politischen Maßnahmen für die Realisierung dieser Potenziale notwendig bzw. förderlich sind.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.342 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Sigrid Betzelt: The Third Sector as a Job Machine? Frankfurt a. M. u. a.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16475-the-third-sector-as-a-job-machine_18920, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18920 Rezension drucken
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