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/ 06.06.2013
Triantafyllia Papadopoulou

Politische Parteien auf europäischer Ebene. Auslegung und Ausgestaltung von Art. 191 (ex 138a) EGV

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1999 (Schriften zum Parteienrecht 22); 310 S.; brosch., 88,- DM; ISBN 3-7890-5840-8
Rechtswiss. Diss. Hannover; Gutachter: H.-P. Schneider. - Untersucht werden rechtstheoretische, methodologische und normative Besonderheiten eines europäischen Parteienrechts am Beispiel des Artikels 191 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, der die Bildung von Europäischen Politischen Parteien (EPP) festlegt. Nach der gründlichen Bezugnahme auf die Fundamente des nationalstaatlich verankerten Parteienrechts sowie der Politik- und Parteientheorie und der Frage ihrer Übertragbarkeit auf die europäische Ebene werden in drei Schritten - der pragmatischen Erfordernisse, der normativen Vorgaben sowie der rechtlichen Ausgestaltung eines europäischen Parteienrechts - die Grundlagen von EPP dargestellt. Bei genauerer Betrachtung der europäischen Parteienföderationen wird deutlich, daß es weder auf der rechtlich-normativen Ebene, noch in der konkreten Politikformulierung z. B. in Form einer europäischen Programmatik bisher zu einer im Sinne einer Demokratisierungsfunktion wünschenswerten (281) Transformation funktionierender Parteienstrukturen auf die Institutionen der EU gekommen ist. Inhaltsübersicht: I. Theoretische Grundlagen; II. Der pragmatische Bezug: EPP und ihre Vorgaben; III. Der normative Bezug: Auslegung von Art. 191 (ex 138a) EGV; IV. Der rechtliche Bezug: Ausgestaltung von Art. 191 (ex 138a) EGV.
Oliver von Wersch (ovw)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 3.43.13.2 Empfohlene Zitierweise: Oliver von Wersch, Rezension zu: Triantafyllia Papadopoulou: Politische Parteien auf europäischer Ebene. Baden-Baden: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8694-politische-parteien-auf-europaeischer-ebene_11770, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 11770 Rezension drucken
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