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/ 21.06.2013
Pasi Ihalainen / Kari Palonen / Tuija Pulkkinen / Hubertus Buchstein / Lisa Disch (Hrsg.)

Redescriptions 10. Yearbook of Political Thought and Conceptual History

Berlin: Lit 2006; 203 S.; brosch., 29,90 €; ISBN 978-3-8258-9926-4
Das Themenheft des Jahrbuchs ist den Rahmenbedingungen des Wandels politischer Begriffe gewidmet. „How is it that some political concepts are seen as being so exhausted by some political actors that they no longer attempt to stretch them, but instead feel obligated to come up with different terms to replace them? Are there circumstances in which terminological changes are more probable than semantic adaptations?“ (7) Diese Fragen werden aus empirischer und historischer Perspektive in den Beiträgen bearbeitet. Dabei geht es meist um Begriffe rund um das Konzept der Demokratie. Nadia Urbinati verfolgt den Bedeutungswandel der Repräsentation in demokratischen Staaten. Risto Alapuro analysiert die Neudefinition des Wählers in Finnland um die Jahrhundertwende, die mit einer radikalen Demokratisierung des Wahlrechts einherging. Maria Crespo beschäftigt sich mit den Begriffen Tyrannis und Diktatur in Lateinamerika im frühen 19. Jahrhundert. Kia Lindroos benutzt die Geschichtsphilosophie Walter Benjamins, um Theorien der Post-Demokratie näher zu betrachten.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.15.465.412.61 Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Pasi Ihalainen / Kari Palonen / Tuija Pulkkinen / Hubertus Buchstein / Lisa Disch (Hrsg.): Redescriptions 10. Berlin: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28566-redescriptions-10_33664, veröffentlicht am 07.04.2008. Buch-Nr.: 33664 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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