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/ 20.06.2013
Thomas Paul Fisch

Modularisierung der beruflichen Bildung. Die Rezeption britischer Erfahrungen in der deutschen berufsbildungspolitischen Diskussion

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XI, Pädagogik 922); 493 S.; brosch., 74,50 €; ISBN 3-631-52881-7
Diss. Bremen. – Das System dualer Berufsausbildung – einst als wesentliche Stärke deutscher Berufsbildungspolitik angesehen – wird seit längerem kritisch diskutiert. Dessen Strukturmängel – zu starre Berufsbilder und zu geringe Anpassungsfähigkeit an veränderte Anforderungen der technologischen Entwicklung – seien nur, so wird vielfach verlangt, durch eine weitgehende Modularisierung der beruflichen Ausbildung in einzelne unabhängige Ausbildungsabschnitte zu beheben. Ausgehend von der britischen Berufsbildungspraxis, der das für den deutschen Kontext typische Berufskonzept fremd ist, analysiert der Autor neuere Reformansätze in der hiesigen bildungspolitischen Debatte. Nicht zuletzt anhand praktischer Beispiele aus den Bereichen berufliche Erstausbildung, Weiterbildung und Nachqualifizierung soll die graduelle Ausprägung ausgewählter modularer Ansätze in Deutschland gezeigt werden.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.2632.3432.61 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Thomas Paul Fisch: Modularisierung der beruflichen Bildung. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24490-modularisierung-der-beruflichen-bildung_28281, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28281 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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