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/ 04.06.2013
Isolde Ludwig

Jenseits von Traditionalisten und Modernisierern. Klassentheoretische, feministische und pluralistische Bildungskonzepte im Gewerkschaftsdiskurs

Münster: Westfälisches Dampfboot 1998; 238 S.; 39,80 DM; ISBN 3-89691-434-0
Diss. Frankfurt a. M. - Wie kann unter den aktuellen Bedingungen gewerkschaftliche Bildung hinsichtlich ihrer Inhalte und Vermittlungsformen aussehen, die an dem Anspruch festhält, an der Überwindung von Macht- und Herrschaftsverhältnissen mitzuwirken? Dieser Frage geht die Autorin anhand der seit Beginn der neunziger Jahre in den deutschen Gewerkschaften geführten Debatten nach. Sie schildert den bisherigen Verlauf der Diskussionen in der IG Metall, der IG Medien, der IG Chemie und im DGB, wobei sie sehr genau zwischen den verschiedenen organisatorischen Ebenen differenziert, auf denen gewerkschaftliche Bildungsarbeit entwickelt und geleistet wird. Den Kern der Untersuchung bildet eine Analyse verschiedener Bildungskonzeptionen, die in ihrer Wirksamkeit und in den Grenzen ihrer jeweiligen Anlage miteinander verglichen werden. Hierauf aufbauend werden im letzten Teil Schlußfolgerungen für eine zukünftige gewerkschaftliche Bildungsarbeit gezogen.
Michael Hein (HN)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
Rubrizierung: 2.3312.352.365.42 Empfohlene Zitierweise: Michael Hein, Rezension zu: Isolde Ludwig: Jenseits von Traditionalisten und Modernisierern. Münster: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5590-jenseits-von-traditionalisten-und-modernisierern_7284, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 7284 Rezension drucken
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