Skip to main content
/ 06.06.2013
Antonio Gramsci

Erziehung und Bildung. Gramsci-Reader. Hrsg. im Auftrag des Instituts für kritische Theorie von Andreas Merkens

Hamburg: Argument 2004; 223 S.; 12,90 €; ISBN 3-88619-423-X
Nachdem im Jahre 2002 die Kritische Gesamtausgabe von Gramscis „Gefängnisheften“ abgeschlossen wurde, sollen nun in loser Folge einige Auswahlbände erscheinen, in denen verstreuten Notizen Gramscis nach thematisch relevanten Schwerpunkten zusammengestellt und für Studienzwecke leichter zugänglich gemacht werden. Geplant sind Bände zu den Themen „Amerikanismus und Fordismus“, „Hegemonie-Theorie“ und „Philosophie der Praxis“. Dieser Band widmet sich dem Erziehungskonzept Gramscis. Auch hier sind thematische Bezüge zur Politikwissenschaft zu erkennen. Gramsci, der den Marxismus aus der theoretischen Engführung der materialistischen Dialektik befreien will, entdeckt in Erziehung und Bildung ein zentrales Medium des politisch-ideologischen Kampfes um kulturelle Hegemonie. Aus diesem Grund nimmt die Ausarbeitung einer Reformpädagogik in seinem Denken eine zentrale Stellung ein.
Florian Weber (FW)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.465.42 Empfohlene Zitierweise: Florian Weber, Rezension zu: Antonio Gramsci: Erziehung und Bildung. Hamburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8880-erziehung-und-bildung_23432, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 23432 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA